Airbnb will nach Todesfällen in den USA gegen „Partyhäuser“ vorgehen

| Hotellerie Hotellerie

Hauspartys sind für Airbnb schon länger ein Problem. Nun lief eine Party in Kalifornien völlig aus dem Ruder: Mindestens vier Personen kamen durch Schüsse ums Leben, viele wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus. Die Bettenbörse will deshalb nun handeln und ein spezielles Einsatzteam schaffen.  

Bei der Halloween-Party in Kalifornien sind nach Polizeiangaben vier Menschen erschossen worden. Beamte seien am späten Donnerstagabend zu einer großen Hausparty mit mehr als 100 Gästen in Orinda nordöstlich von San Francisco gerufen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Dort hätten sie drei Todesopfer vorgefunden, die durch Schüsse ums Leben gekommen seien. Eine weitere Person sei später im Krankenhaus gestorben. Außerdem habe es diverse Verletzte gegeben, deren genaue Zahl sei unklar.

Zu den Hintergründen der Tat äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen liefen, hieß es. US-Medienberichten zufolge fand die Party in Orinda in einer Airbnb-Unterkunft statt. Es sollen unter anderem College-Studenten daran teilgenommen haben. Wie Airbnb-Mitbegründer Brian Chesky anschließend per Tweet mitteilte, werde sich das Unternehmen bemühen, unerlaubte Feiern zu verhindern und gewalttätiges Verhalten zu beenden. 

(Mit Material von dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.