Albert Schweitzer Stiftung startet Kampagne gegen Käfigeier bei Hilton und Best Western

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Die Albert Schweitzer Stiftung fordert die Hotelketten Hilton und Best Western auf, weltweit auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten. Mit Petitionen beteiligt sich die Stiftung an einer weltweiten Kampagne von insgesamt rund 60 Tierschutzorganisationen, die in Wort und Bild recht reißerisch daherkommt. So zum Beispiel mit blutverschmierten Logos von Hilton und Best Western.

Hilton habe laut der Stiftung bereits zuvor für einige seiner Marken zugesagt, in 19 von insgesamt 106 Ländern auf alternative Haltungsmethoden umzusteigen. Die Albert Schweitzer Stiftung forderte das Unternehmen dennoch auf, auch für die anderen 87 Länder ein eindeutiges und verbindliches Datum für den Ausstieg aus der Käfighaltung zu formulieren. 

Wie die Stiftung in ihrem Aufruf schreibt, sei Best Western in über 100 Ländern vertreten, besitze allerdings ebenfalls keine globale Selbstverpflichtung, käfigfrei zu werden. Die Verantwortung dafür weise das Unternehmen laut Stiftung offiziell von sich. Das sieht man bei Best Western jedoch grundlegend anders:

„Die Best Western Hotels Central Europe GmbH begrüßt jede Initiative, die den Tier- und Naturschutz fördert. Leider werden in der aktuellen Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung zum Thema Eier aus Käfighaltung Falschaussagen zu Best Western getroffen“, erklärte Anke Cimbal, Head of Corporate Communications, Best Western Hotels Central Europe GmbH auf Nachfrage von Tageskarte. 

„Keinesfalls unterstützt Best Western - wie die Albert Schweitzer Stiftung behauptet - tierquälerische Käfighaltung. Vielmehr unterstützt Best Western Hotels Central Europe GmbH ganz ausdrücklich den Verzicht auf Eier aus Käfighaltung und distanziert sich von jeglicher Form der Tierquälerei. Als Kooperation unabhängiger Privathotels ist Best Western ein reiner Marketingverbund. Deshalb können wir keine allgemeingültigen Aussagen für alle unsere angeschlossenen Hotels treffen. Allerdings sind viele unserer Hotels Vorreiter in Sachen Natur- und Tierschutz, setzen auf Regionalität und Nachhaltigkeit und verzichten heute vollkommen auf den Einsatz von Käfigeiern“, so Cimbal abschließend. 


 

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