Alle Kempinski Hotels in China wieder offen

| Hotellerie Hotellerie

Nach ersten Anzeichen einer Erholung und einer Lockerung der Sperren nach der Ausbreitung des Coronavirus in China hat Kempinski Hotels alle Hotels im Land wieder geöffnet. Um die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern zu gewährleisten, wurden neue Sicherheits- und Hygieneverfahren eingeführt, die den lokalen Regierungsbehörden und den WHO-Richtlinien entsprechen. 

“Unsere Hotels in China haben in den vergangenen Wochen und Monaten große Arbeit geleistet, um die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter zu gewährleisten, und wir halten uns eng an die Empfehlungen der globalen und lokalen Gesundheitsbehörden, einschließlich der WHO und der Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Die Menschen hier suchen nicht mehr nach dem besten Hotel, dem großartigsten Abendessen oder dem niedrigsten Preis, sondern nach dem sichersten Erlebnis", sagte Michael Henssler, Chief Operating Officer Asien und Mitglied des Vorstands der Kempinski Hotels.

“Dies sind beispiellose Zeiten für das Hotel- und Gastgewerbe. Reisen ist keine Frage des Preises, sondern eine Frage der Sicherheit. Kempinski konzentriert sich auf sichtbare Hygiene, und hat daher vor kurzem den “Kempinski White Glove Service” ins Leben gerufen. Unsere Hotels müssen sich genauestens an einen 70-seitigen Leitfaden halten, der alle Abteilungen betrifft. Die Regeln beziehen sich auf die Ankunft der Gäste, die Einrichtung der öffentlichen Bereiche, Restaurants und Bars und das Housekeeping.”

Zu den Maßnahmen gehören in China unter anderem auch obligatorische Temperaturkontrollen für jeden, der ein Hotel betritt, das Aushängen von Gesundheitszeugnissen in öffentlichen Bereichen, die tägliche Luftreinigung in den Restaurants, das strenge Einhalten der Vorschriften im Umgang mit Lebensmitteln, die häufige Desinfektion aller Geräte, die Einhaltung der örtlichen Gesetze zum Social Distancing sowie kostenlose Desinfektionsmittel und Masken für Gäste und Mitarbeiter.

Als Reaktion auf die sich ständig verändernde Situation haben sich die Kempinski-Hotels in China mit Meituan und Eleme APP, den beiden führenden Take Away-Lieferanten, zusammengetan und den Online-Verkauf von Speisen und Getränken eingeführt, um ihren Gästen einen kontaktlosen Service zu bieten. Dazu wurden von den kulinarischen Teams der Hotels Gerichte ausgewählt, die sich am besten für die Lieferung über große Entfernungen eignen, und an verbesserten Verpackungen gearbeitet.

Ein Beispiel für kreative Geschäftsinitiativen wurde vom Kempinski Hotel Hangzhou umgesetzt. In Zusammenarbeit mit Taobao Sellers, einer der größten Online-Shopping-Websites, hat das Hotel das "Taobao Concierge-Programm" für Modehändler eingeführt: Das Programm ermöglicht diesen, aus einer Reihe von Locations im Hotel, wie einer Suite, der Executive Lounge oder dem Spa, als Rahmen für Fotoshootings zu wählen, um ihre Produkte fotographisch in Szene zu setzen und Settings wie Nachmittagstee oder Champagner und Canapés dazu zu buchen.

“Die Hotellerie und Freizeitindustrie sind als Folge von Sperrungen ganzer Länder stark betroffen. Wir haben unser Geschäft in diesen Wochen effizient ergänzt, um uns stärker auf den lokalen Markt zu konzentrieren und auch Anwohner werblich vermehrt zu integrieren. Wir müssen immer nach vorne schauen und auf die Erholung des Marktes vorbereitet sein", so Ilja Poepper, Vice President Sales & Marketing Asia, Kempinski Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.