Alpami eröffnet Boutique-Hotel mit 16 Zimmern im Münchner Glockenbach

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchner Hospitality-Gruppe Alpami eröffnet Anfang Juni 2026 ihr erstes Stadthotel in der bayerischen Landeshauptstadt. Das neue Haus mit dem Namen Alpami Glockenbach verfügt über 16 Zimmer und befindet sich im Glockenbachviertel unweit der Isar, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht.

Alpami startet erstes Hotelprojekt im Münchner Stadtgebiet

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich beim Alpami Glockenbach um das erste Projekt der Gruppe in München. Die im März 2025 gegründete Gesellschaft betreibt demnach bereits über 200 Zimmer im DACH-Raum, unter anderem im Schwarzwald, in der Schweiz und in Tirol.

Das neue Haus wird laut Mitteilung als Flagship-Hotel geführt und bildet den Auftakt einer geplanten City-Boutique-Linie. Weitere Standorte seien in Vorbereitung, darunter ein Hotel in Nürnberg, dessen Eröffnung laut Unternehmen für Herbst 2026 vorgesehen ist.

Hotel in Fraunhoferstraße bietet fünf Zimmerkategorien

Das Hotel befindet sich laut Unternehmensangaben in der Fraunhoferstraße im Glockenbachviertel. Es umfasst 16 Zimmer in fünf Kategorien, darunter Stube, Zimmer, Kammer sowie Dach- und Penthouseresidenzen.

Ein Teil der Zimmer verfügt nach Angaben des Unternehmens über private Rooftop-Terrassen. Die Preise beginnen laut Fact Sheet bei etwa 200 Euro pro Nacht.

Für das Innenraumkonzept ist nach Angaben des Unternehmens das Münchner Studio Lova Design verantwortlich.

Drei Gründer führen inhabergeführte Hospitality-Gruppe

Alpami wurde laut Mitteilung von den drei Gründern Julian Bauer, Benedikt Walz und Maximilian Couch gegründet. Das Unternehmen ist den Angaben zufolge inhabergeführt und wurde ohne externe Investoren aufgebaut.

Zur Ausrichtung heißt es in der Mitteilung, man betreibe nur Häuser, „die wir selbst besuchen würden“.

Mitgründer Walz äußert sich zur Eröffnung in München

Benedikt Walz, Mitgründer von Alpami, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert:
„München ist für mich Heimat — hier geboren und hier aufgewachsen. Ein Haus im angesagtesten Viertel meiner Heimat zu haben, ist für mich ein Lebenstraum, der in Erfüllung geht.“

Weitere Standorte der City-Boutique-Linie in Planung

Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben den Ausbau seiner City-Boutique-Linie. Neben dem Standort in München ist ein weiteres Projekt in Nürnberg vorgesehen. Parallel betreibt die Gruppe bereits mehrere Hospitality-Konzepte im deutschsprachigen Raum.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.

Das aja Grömitz hat sämtliche 222 Zimmer sowie das Restaurant modernisiert. Die Maßnahmen wurden innerhalb von fünf Wochen im laufenden Betrieb durchgeführt und umfassen ein neues Gestaltungskonzept in Zusammenarbeit mit Hamburger Innenarchitekten.