„Anti-Corona-Bombe“: Kölner Hoteldirektor will den Karneval retten

| Hotellerie Hotellerie

Hotelier und Karnevalsfan Dirk Metzner macht allen Kölner Jecken Hoffnung, in der kommenden Session doch noch feiern zu können. Der Chef des Kölner Lindner Hotels hat laut Express einen Weg gefunden, seinen Gästen eine sichere und virenfreie Umgebung zu bieten. „Ich nenne es Anti-Corona-Bombe“, erklärt Metzner und hofft auf Karnevalsfeiern in seinem Hotel.

Die „Anti-Corona-Bombe“ wurde von einer ungarischen Firma entwickelt und basiert auf dem Konzept des „Nanocleaning“. Dabei wird ein Nebel mit Silber-Nanoteilchen versprüht und Bakterien, Pilze sowie Viren innerhalb von Sekunden unschädlich gemacht. Metzner hat das System bereits im eigenen Hotel testen und sich die Wirksamkeit durch ein Hygiene-Institut bestätigen lassen. Tatsächlich waren alle Zimmer nach der Nanocleaning“-Anwendung keim- und virenfrei.
 

„Wir können bei uns Karnevalsfeiern oder Tagungen anbieten für bis zu 150 Mann“, erklärt Dirk Metzner dem Express. „Denkbar ist, dass eine Gesellschaft bei uns unter Hygieneregeln feiern kann und beispielsweise drei Künstler dazu bucht.“ Um zu verhindern, dass bereits infizierte Personen andere Karnevalisten anstecken, können neben Hygieneregeln auch beispielsweise die Corona-App zum Einsatz kommen, meint der Hotelier. „Man kann so mit gutem Gefühl Karneval feiern.“

Mehrere Karnevalsvereine haben unterdessen schon ihr Interesse bekundet. Auch die Lanxess-Arena soll an der „Nanocleaning“-Methode interessiert sein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC bereitet laut Reuters ein Vorgehen gegen Booking Holdings wegen möglicherweise irreführender Hotelwerbung vor. Nach Angaben einer dieser Personen könnten die möglichen Strafen mehr als 500 Millionen Dollar betragen.

Die Motorworld Group plant am Hockenheimring eine neue Erlebnis- und Veranstaltungswelt. Das Projekt soll Motorsport, Handel, Werkstätten, Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungen und Dienstleistungen an dem Rennsportstandort miteinander verbinden.

Das Hotel The Hoxton, Amsterdam hat seine Räumlichkeiten an der Herengracht nach zehnjährigem Bestehen umfassend neugestaltet. Neben der Lotti’s Bar und dem Tagungsbereich wurden fünf individuelle Signature-Zimmer renoviert.

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.