Argentinische Stundenhotels brauchen mehr Sex

| Hotellerie Hotellerie

In Argentinien haben die Stundenhotels ein besseres Image als hierzulande. Da es in Lateinamerika üblich ist, bis zum Studium oder Heirat im Elternhaus zu leben, ist der Platz für Intimitäten deutlich eingeschränkt. So gibt es allein in Buenos Aires 140 Stundenhotels – vor zehn Jahren waren es noch 50 mehr. Wie nun das SRF berichtete, leide die Branche vor allem unter hohen Teuerungsraten, ständig neuen Tarifen und steigenden Betriebskosten.  

Abhelfen könnte nun ein Antrag beim Stadtparlament von Buenos Aires, der auch Swingerpartys und Gruppensex erlauben soll.  Bislang gibt es nämlich eine Vorschrift, die pro Zimmer nur ein Paar erlaubt. Dabei seien laut SRF die Anfragen von Leuten konstant hoch, die gerne einen Dreier oder Vierer ausprobieren würden. Das sei nach heutigem Stand jedoch verboten. Die veraltete Regel stammt noch aus der Zeit der argentinischen Militärdiktatur. Gleichgeschlechtlichen Paaren ist ein Besuch im Stundenhotel erst seit 1997 erlaubt. 

Das Mitglied des Stadtparlaments ist jedenfalls zuversichtlich, dass die Hotels durch die Öffnung ihre Auslastung und Rentabilität steigern werden. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.

Eine aktuelle Studie von HOTREC zeigt eine anhaltend hohe Konzentration im europäischen Hotelvertrieb, bei der zwei Plattformkonzerne den Markt für Online-Reiseagenturen dominieren.

Steigende Zimmerpreise reichen bei einem erheblichen Teil der Hotelbetreiber nicht aus, um den wirtschaftlichen Druck auf die Betriebe auszugleichen. Das zeigt der SELECT Hotel Operator Monitor 2026.

Das ehemalige Frauengefängnis in Berlin-Lichterfelde öffnet ab sofort seine Zellen als Boutique-Hotel für Übernachtungsgäste. Das Angebot umfasst individuell gestaltete Zimmer, Kunstausstellungen und gastronomische Bereiche.

Wenige Tage vor dem Oktoberfest sind viele Münchner Hotels noch nicht ausgebucht. Eine Tageskarte-Stichprobe bei Booking.com zeigt zudem 167 Unterkünfte, die am 15. September noch für die komplette Wiesn vom 19. September bis 4. Oktober durchgängig buchbar waren.

Das erst im Juni eröffnete Hotel Gołębiewski im polnischen Pobierowo hat im Juli und August 88.162 Übernachtungen registriert. Unter den ausländischen Gästen stellten Deutsche mit rund 1.300 Besuchern die größte Gruppe.

Wyndham erweitert Dolce Hotels & Resorts um die neue Marke Dolce Nova. Das Konzept sei von der italienischen Lebensart "il dolce far niente" inspiriert, dem „süßen Nichtstun“, und zielt auf eine bewusstere Art des Reisens ab.

Das Salzburger Hotel Goldener Hirsch hat sein mit einer Haube prämiertes Restaurant Herzl nach einem Umbau in vergrößerte Räumlichkeiten verlegt und bietet nun mehr Sitzplätze bei unveränderter Speisekarte.

Bob W hat seinen ersten österreichischen Standort mit 67 Studio-Apartments in Wien-Döbling eröffnet und setzt dabei auf lokale Partnerschaften und Nachhaltigkeit.