Auf Mallorca eröffnet erstes Frauen-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Nach „Adults only“ folgt nun “Women only”: Auf Mallorca soll im April 2019 ein Hotel nur für Frauen eröffnen. Ausgedacht hat sich das Ganze die Hotelkette Som, die in Porto Christo das Haus mit 39 Zimmern plant. Den Trend hätten sie sich jedoch nicht ausgedacht, wie Som-Chef Joan Eric Capellà nun der Mallorca-Zeitung verriet. Es gehe ihnen auch nicht darum, sich in irgendeiner Form für Frauenrechte oder den Feminismus einzusetzen. Stattdessen wollten sie einfach eine steigende Nachfrage bedienen. Schließlich gebe es ähnliche Angebote auch schon in Fitnessstudios oder Co-Working-Büros. 

Zu Beginn sei das Haus als Hotel für lesbische Frauen geplant gewesen, erklärte Capellà im Interview. Davon sei ihnen jedoch abgeraten worden. Über eine mangelnde Nachfrage macht er sich keine Sorgen: Schließlich würden Frauen eben einfach mal unter sich sein wollen. Zudem sei das Hotel ausschließlich von Frauen geplant worden. Das Team bestehe ebenfalls nur aus Frauen. In den Zimmern spiegelt sich das Konzept aber nicht wieder. Sollte „Women only“ also nicht funktionieren, könne man das Haus jederzeit wieder in ein normales Hotel verwandeln. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.