Autograph Collection Hotels mit Hotel Banke erstmals in Paris vertreten

| Hotellerie Hotellerie

Die Autograph Collection Hotels, eine zu Marriott International gehörende Sammlung unabhängiger Hotels, verzeichnet mit dem Hotel Banke einen weiteren Portfolio-Neuzugang und ist nun erstmals in der französischen Hauptstadt und vier Mal in Frankreich vertreten. Das 91 Zimmer umfassende Haus befindet sich im Herzen des Opernviertels, unweit des exklusiven Einkaufszentrums Galeries Lafayette und weniger als 1,5 Kilometer vom Louvre entfernt.

Beheimatet ist das Hotel in einem Bau aus dem 20. Jahrhundert, für dessen Design die Architekten Paul Friesé und Cassien Bernard verantwortlich zeichnen. Es diente einst als Hauptsitz des Crédit Commercial de France. Gelegen an der Ecke Rue La Fayette und Rue Pillet ist das an die französische Belle Époque erinnernde Gebäude mit seiner Fassade ein echter Hingucker.

Die 91 Zimmer und Suiten kombinieren Originalfeatures und zeitgenössisches Design, etwa in Form moderner Statement-Möbel und edler Wohntextilien. Jedes Zimmer sei laut Unternehmen als Rückzugsort gestaltet worden, in dem der Gast sich von dem geschäftigen Treiben auf den Straßen von Paris erholen könne. Im gesamten Haus stehen Schmuckstücke und Kunstwerke aus aller Welt zur Schau in Anlehnung an frühere Zeiten, als das Gebäude Verwahrungsort für teure Schätze war.

John Licence, VP Premium & Select Brands Europe bei Marriott International: „Wir freuen uns sehr, mit dem Hotel Banke unser Angebot um ein wahrhaft einzigartiges Pariser Hotel erweitern zu können. Mit seiner unvergleichlichen Tradition als ehemaliger Bankenhauptsitz und seinem eindrucksvollen Design verkörpert das Hotel Banke auf perfekte Weise das für Autograph Collection Hotels charakteristische Element der Unabhängigkeit.“

Das Restaurant The Josefin im Herzen des Hotels steht unter Leitung des vietnamesischen Chefkochs Phan Chi Tam, der eine Mischung aus französischen Klassikern und südostasiatischen Elementen serviert, beispielweise „Seriole Hariamasa Ceviche” oder mit Yuzu marinierte Entenbrust. In der LolaBar erwartet Gäste neben französischen Cognacs eine umfassende Auswahl an Weinen, Champagner, regionalen Biersorten und Signature-Gin-Tonic-Cocktails.

Die Tagungsräumlichkeiten präsentieren sich als interessante Kulisse für Firmenkunden. Der größte Raum, der „Salle des Coffres“, bietet die seltene Gelegenheit, mehr als 460 versteckte Tresorräume der früheren Bank Crédit Commercial de France zu besichtigen. Viele davon gehören bis heute einigen der bekanntesten historischen Pariser Figuren, darunter Gustave Eiffel, der Architekt des Eiffelturms.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.