Baltic Seaside Properties übernimmt Atlantic Grand Hotel Travemünde

| Hotellerie Hotellerie

Die Unternehmensgruppe Baltic Seaside Properties weitet ihre Präsenz an der deutschen Ostseeküste aus. Zum Jahresbeginn hat das Unternehmen den Betrieb des Atlantic Grand Hotels Travemünde von der Gustav Zech Stiftung übernommen. Mit diesem Schritt integriert die Gruppe nach Standorten in Warnemünde, Binz, Heringsdorf und auf der Insel Hiddensee das fünfte Hotelobjekt in ihr Portfolio. Insgesamt entwickelt und betreibt die Gesellschaft damit 25 Ferienimmobilien an der Ostsee.

Kontinuität im Betrieb und geplante Modernisierungen

Für den Hotelstandort an der Travemünder Strandpromenade ist ein nahtloser Übergang vorgesehen. Der gesamte Hotel- und Gastronomiebetrieb wird ohne Unterbrechung fortgeführt. Trotz des Betreiberwechsels setzt das Unternehmen für Gäste und Mitarbeiter auf Beständigkeit im laufenden Service.

Perspektivisch kündigte die Geschäftsführung Investitionen in die Immobilie an. Laut Christoph Schäfer, Geschäftsführer bei Baltic Seaside Properties, wird das Haus in den kommenden Jahren betriebsbegleitend modernisiert und weiterentwickelt, um die Architektur mit modernstem Komfort zu verbinden.

Ausstattung und Kapazitäten des Hauses

Das direkt an der Strandpromenade gelegene Atlantic Grand Hotel verfügt über eine Kapazität von 75 Zimmern und Suiten. Zusätzlich gehören zehn Appartements in der sogenannten Atlantic Dependance zum Angebot. Die gastronomische Infrastruktur umfasst das Restaurant Holstein’s mit regionaler Küche sowie die Seven C's Bar.

Der Wellnessbereich des Hauses ist mit einem Pool, einem Fitnessraum, verschiedenen Saunen und einem Ruhebereich ausgestattet. Für Feierlichkeiten und geschäftliche Anlässe stehen verschiedene Veranstaltungsräume zur Verfügung. Ein zentrales Merkmal der Immobilie ist der historische Ballsaal aus dem Jahr 1914, der als einer der schönsten Veranstaltungsorte an der Küste gilt.

Strategische Expansion an der Ostseeküste

Baltic Seaside Properties ist seit dem Jahr 2020 auf die Entwicklung und den Betrieb von Hotels und Ferienimmobilien spezialisiert. Der Fokus liegt dabei auf ortstypischen Denkmal- und Bäderarchitekturobjekten, die aufwendig saniert werden. Die Kernregionen der Gruppe befinden sich auf den Inseln Rügen und Usedom sowie auf der Halbinsel Darß/Zingst. Die Übernahme in Travemünde ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie, da das Unternehmen für die Zukunft weitere Zukäufe im Hotelbereich plant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.