Baustart für Moxy Hotel in Mainz in der ersten Jahreshälfte 2026 geplant

| Hotellerie Hotellerie

Der Baustart für den bereits 2019 angekündigten Hotelneubau des Projektentwicklers J. Molitor Immobilien in der Mainz Saarstraße ist für die erste Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Das Bauprojekt im Kisselberg-Quartier soll nach Fertigstellung, die voraussichtlich zwei Jahre später erfolgen wird, ein Hotel der Marke Moxy von Marriott International mit 180 Zimmern sowie Büroflächen umfassen.

Betreiber steht fest: Tristar GmbH übernimmt Führung

Der Neubau entsteht auf einem etwa 8.300 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle, der Fußgängerbrücke in Richtung Mewa Arena und dem Biotech-Campus. Wie die J. Molitor Immobilien GmbH gegenüber dem „Merkurist“ bestätigte, wird das künftige Moxy Hotel, das vor allem Gäste des entstehenden Biotech-Standorts ansprechen soll, von der Tristar GmbH betrieben. Die Tristar GmbH führt in Deutschland bereits mehrere Häuser der Marriott-Marke.

Ursprünglich war der Baubeginn für Mitte 2020 geplant, musste jedoch unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Mehr als nur Hotel: Büroflächen und nachhaltiges Energiekonzept

Neben den Hotelflächen werden in dem Gebäude auch rund 5.700 Quadratmeter moderne Büroflächen realisiert, wie Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH, mitteilt. Eine Pressesprecherin von Molitor Immobilien ergänzte, dass ein Restaurant im Hotel nicht vorgesehen sei.

Das Gesamtprojekt beinhaltet zudem eine Tiefgarage mit 47 Stellplätzen sowie 75 Außenstellplätze. Diese sind teilweise mit Ladepunkten für E-Fahrzeuge ausgestattet.

Für das Gebäude ist ein nachhaltiges Energiekonzept geplant. Dazu zählen die Energieversorgung über Geothermie für klimafreundliches Heizen und passives Kühlen, die Integration von Wärmerückgewinnung in Lüftungsanlagen sowie die Anbringung von Photovoltaikanlagen auf dem Dach.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.