Beherbergungsmarkt im Januar 2026: Inlandsnachfrage stützt leichtes Wachstum

| Hotellerie Hotellerie

Das statistische Bundesamt verzeichnet für den ersten Monat des Kalenderjahres 2026 ein leichtes Wachstum im deutschen Tourismussektor. Wie die Wiesbadener Behörde nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, verbuchten die Beherbergungsbetriebe im Januar 2026 insgesamt 25,5 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einer Steigerung von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen dabei eine positive Entwicklung sowohl bei den heimischen als auch bei den internationalen Besuchern, wobei das Segment der Inlandsreisenden das Gesamtvolumen weiterhin maßgeblich bestimmt.

Moderate Zuwächse bei inländischen und ausländischen Gästen

Die detaillierte Auswertung der Statistiker zeigt, dass die Nachfrage aus dem eigenen Land die tragende Säule des Beherbergungsmarktes bleibt. Laut Angaben der Behörde stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent auf 21,2 Millionen. Parallel dazu entwickelte sich auch das Geschäft mit grenzüberschreitenden Reisen positiv. Die Übernachtungszahlen von Gästen aus dem Ausland nahmen um 1,0 Prozent zu und erreichten ein Volumen von 4,3 Millionen. Diese Ergebnisse basieren auf Meldungen von Beherbergungsstätten, die über mindestens zehn Schlafgelegenheiten verfügen.

Regionale Relevanz und statistische Einordnung

Im Kontext der statistischen Erhebung für den Januar 2026 zeigt sich, dass der Zuwachs bei den Übernachtungen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegt, die Wachstumsraten jedoch im niedrigen einstelligen Bereich verbleiben. Während die Inlandsnachfrage mit einem Anteil von über 83 Prozent am Gesamtaufkommen dominiert, bleibt die Erholung des internationalen Segments ein fester Bestandteil der monatlichen Bilanz. Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass es sich bei den vorliegenden Zahlen um vorläufige Daten handelt, die im Rahmen der laufenden Berichterstattung zur Tourismusstatistik erhoben wurden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.