Bergkristall eröffnet neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee

| Hotellerie Hotellerie

Das Allgäuer Hotel Bergkristall hat nach eigenen Angaben seit April 2026 sechs neue Seesuiten in Betrieb genommen. Die Suiten befinden sich direkt an einem eigens angelegten Bergsee in Oberstaufen. 

Nach Angaben des Hauses verfügen die neuen Unterkünfte jeweils über rund 65 Quadratmeter Wohnfläche, ein separates Schlafzimmer, einen offenen Wohnbereich sowie eine private Sauna und eine etwa 30 Quadratmeter große Terrasse mit direktem Zugang zum See. Der Bergsee werde aus einer hauseigenen Quelle gespeist und funktioniere als naturbelassenes Biotop mit natürlicher Filterung. Die Suiten seien für jeweils zwei Gäste ausgelegt.

Die Preise beginnen laut Mitteilung bei 1.180 Euro pro Nacht für zwei Personen einschließlich Verpflegung und weiterer Leistungen des Hauses. Zudem kündigt das Unternehmen an, das Angebot ab August 2026 um sechs weitere Bergsuiten zu erweitern.

Weitere Bergsuiten und eigener Erholungsbereich angekündigt

Wie das Unternehmen mitteilt, sollen die neuen Bergsuiten oberhalb der Seesuiten entstehen und über rund 80 Quadratmeter Fläche verfügen. Vorgesehen seien unter anderem bodentiefe Fenster, ein separater Wohn- und Schlafbereich, eine Sauna sowie eine Whirlwanne im Außenbereich. Ergänzt werde das Konzept durch einen eigenen Recovery Spa.

Die Seesuiten seien Teil einer umfassenden Umgestaltung des Hauses. Für die Umsetzung sei erneut die Firma Alpstein gemeinsam mit der Betreiberfamilie Lingg verantwortlich gewesen. Gastgeberin Sabine Lingg erklärte laut Mitteilung: „Wir haben einen Ort geschaffen, der nicht nur Ruhe bietet, sondern echte Regeneration ermöglicht.“

Neues Restaurant ergänzt Angebot für Suiten-Gäste

Im Zuge der Erweiterung wurde laut Unternehmen auch ein neues Restaurant im Nachbargebäude eröffnet. Dieses richte sich vor allem an Gäste der Suiten und biete ganztägig Speisen an. Frühstück könne entweder à la Carte im Restaurant oder als individuell zusammengestellter Frühstückskorb in der Suite serviert werden.

Sabine Lingg erklärte dazu laut Mitteilung: „Wir wollten Rückzugsorte schaffen, die sich leicht und selbstverständlich anfühlen – mit viel Ruhe, Geborgenheit und der Freiheit, den Tag ganz nach dem eigenen Rhythmus zu leben.“

Bergkristall verweist auf Erweiterungen seit Sommer 2025

Nach Angaben des Unternehmens wird das Hotel in dritter Generation von der Familie Lingg geführt. Seit Sommer 2025 verfüge das Haus nach Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten unter anderem über einen erweiterten Wellnessbereich mit mehreren Pools, ein Fitnessstudio sowie eine eigene Naturkosmetiklinie.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.