Berlin Design Awards 2021: Silber für das me and all Hotel Kiel und JOI-Design

| Hotellerie Hotellerie

Das Design des me and all Hotel Kiel, dem vierten Haus der Marke der Lindner Hotels AG, überzeugte die Jury des Berlin Design Award 2021. Das Design wurde in der Kategorie Interior Design – Hospitality mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

„JOI-Design hat es perfekt verstanden, unsere architektonische Grundidee auf den Standort Kiel zu adaptieren und mit dem Local Hero-Konzept der me and all hotels in-nenarchitektonisch zu verknüpfen. Deswegen freuen wir uns riesig über diese Auszeichnung und sind dankbar für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Team von JOI-Design“, berichtet Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales & Marketing der Lindner Hotels AG.

Die Design-Situation für JOI: In den me and all hotels befinden sich in einem großen Bereich Restaurant-Bar, Co-Working Area, Lounge, Lobby und Check-In. Es ist daher wichtig, dass sich die Gäste vom Moment ihrer Ankunft an wohlfühlen. Die Lösung: JOI-Design nutzt semi-transparente Raumteiler und unterschiedliche Ebenen, um eine Zonierung und gleichzeitig einen räumlichen Fluss zu schaffen, der die Besucher durch die offene Lobby leitet.

Um ein Abdriften in Richtung Kitsch zu vermeiden, wählte das JOI-Design-Team lässige maritime Akzente, die geschickt auf die Nähe zum Wasser und zum Hafen verweisen, während Stahl- und Betonelemente auf den rauen Charakter einer Werft anspielen. Natürliche Materialien und Bezüge zur Natur gehen Hand in Hand und schaffen eine entspannte Atmosphäre für Gäste und Locals.

In den Gästezimmern warten große nordische Holzplanken auf dem Boden und hinter dem Bett sowie charakteristisches Schwarzmetall auf die Besucher, und offene Betonwände erinnern an den typisch maritimen Look. Seile mit Klampen wurden als Kleiderhaken neu interpretiert, ein Taucher neben dem Boxspringbett und ein Meerwasser-blaues Waschbecken im Badezimmer rundet das nautische Ambiente ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Gesundheit und Longevity gewinnen aus Sicht vieler Hotels weiter an Bedeutung. Eine Umfrage im deutschsprachigen Raum zeigt Stärken bei Räumen, Naturerleben, Bewegung und Ernährung sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei persönlicher Begleitung und Kommunikation.

BWH Hotels Central Europe erweitert ihre Partnerschaft mit Ipartment um drei neue Standorte. Bis Anfang 2027 entstehen so insgesamt 286 zusätzliche Einheiten in Frankfurt, Düsseldorf und Fürth.

Pudu Robotics und Shenzhen CTID planen den Bau eines vollständig robotergestützten Hotels in China. Ein erster Testbetrieb auf der West Artificial Island ist für das Ende des Jahres 2026 vorgesehen.

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.