Berliner Swissôtel muss dicht machen

| Hotellerie Hotellerie

Paukenschlag auf dem Berliner Hotelmarkt. Das Swissôtel am Kudamm muss Ende November schließen. Die neuen Eigentümer des Gebäudes wollen aus den Hotelzimmern Büros machen, wie die Gourmetwelten berichten.

Damit verliert der Kurfürstendamm in Berlin eine Hotelinstitution. Das 5-Sterne-Hotel wurde im August 2001 eröffnet und gehörte fortan zu einer der festen Größen auf dem Hotelmarkt der Hauptstadt. Im Restaurant 44 des Swissôtels feierte Tim Raue seinen ersten Erfolg.


Nun wurde das markante Gebäude der Stararchitekten Gerkan, Marg & Partner von der Frankfurter Investor RFR Holding und der Centrum Gruppe aus Düsseldorf gekauft, die scheinbar vorzeitig den Mietvertrag kündigten.

Da das Swissôtel von Accor betrieben wird, sollen Gäste, die über den November hinaus gebucht haben, in anderen Häusern untergebracht werden. Ob gleiches für die Mitarbeiter gilt ist nicht sicher. Zwar werde angestrebt Beschäftigte in anderen Hotel aufzunehmen, man wolle aber auch für einen sozialverträglichen Stellenabbau sorgen, heißt es aus der Unternehmenskommunikation gegenüber der Berliner Morgenpost.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.