Best Western Hotel als Quarantäne-Station

| Hotellerie Hotellerie

Das Best Western Hotel Pforzheim-Niefern, das derzeit aufgrund der Pandemie für touristische Reisen geschlossen ist und nur wenige Geschäftsreisende beherbergt, stellt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Enzkreis seine Zimmer im Längsbau für zwei Wochen als Quarantänezimmer zur Verfügung.

Seit dem 27. April sind in dem Gebäude, das räumlich getrennt ist vom Hotelneubau und über einen eigenen Zugang verfügt, bis zu 85 Patienten aus der Region untergebracht, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sie zeigen keine Symptome, müssen aber für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen isoliert werden. Um die Versorgung mit Lebensmitteln kümmern sich das Küchenteam und das Housekeeping des Vier-Sterne-Hotels – Schutzkleidung wurde allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt und Mitarbeiter der regionalen Kliniken kümmern sich um die Patienten.

Ein Sicherheitsdienst trägt dafür Sorge, dass die Patienten keinen Kontakt zu anderen Personen haben und ebenso keine Gäste in den Hotellängsbau gelangen. „Die aktuelle Krise ist für uns alle eine große Herausforderung, so ist es für uns selbstverständlich, dass wir vor Ort bestmöglich unterstützen und Hilfe in dieser Phase anbieten können“, sagt Elke Suedes, Geschäftsführerin im Best Western Queens Hotel Pforzheim-Niefern. „Sicherheit und Hygiene für unsere Gäste und für unsere Mitarbeiter werden in unserem Betrieb und in der Hotellerie seit jeher groß geschrieben und penibel umgesetzt. In der aktuellen Situation haben wir außerdem zusätzlich aufgerüstet, um alle beteiligten Personen umfassend zu schützen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.