Best Western Hotel als Quarantäne-Station

| Hotellerie Hotellerie

Das Best Western Hotel Pforzheim-Niefern, das derzeit aufgrund der Pandemie für touristische Reisen geschlossen ist und nur wenige Geschäftsreisende beherbergt, stellt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Enzkreis seine Zimmer im Längsbau für zwei Wochen als Quarantänezimmer zur Verfügung.

Seit dem 27. April sind in dem Gebäude, das räumlich getrennt ist vom Hotelneubau und über einen eigenen Zugang verfügt, bis zu 85 Patienten aus der Region untergebracht, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sie zeigen keine Symptome, müssen aber für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen isoliert werden. Um die Versorgung mit Lebensmitteln kümmern sich das Küchenteam und das Housekeeping des Vier-Sterne-Hotels – Schutzkleidung wurde allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt und Mitarbeiter der regionalen Kliniken kümmern sich um die Patienten.

Ein Sicherheitsdienst trägt dafür Sorge, dass die Patienten keinen Kontakt zu anderen Personen haben und ebenso keine Gäste in den Hotellängsbau gelangen. „Die aktuelle Krise ist für uns alle eine große Herausforderung, so ist es für uns selbstverständlich, dass wir vor Ort bestmöglich unterstützen und Hilfe in dieser Phase anbieten können“, sagt Elke Suedes, Geschäftsführerin im Best Western Queens Hotel Pforzheim-Niefern. „Sicherheit und Hygiene für unsere Gäste und für unsere Mitarbeiter werden in unserem Betrieb und in der Hotellerie seit jeher groß geschrieben und penibel umgesetzt. In der aktuellen Situation haben wir außerdem zusätzlich aufgerüstet, um alle beteiligten Personen umfassend zu schützen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einer Kontrolle in einem Hotel im Bezirk Landeck hat die Finanzpolizei mehrere nicht gemeldete Arbeitskräfte festgestellt. Die Behörden ermitteln zudem wegen möglicher Arbeitsausbeutung und Menschenhandels.

Zum Ende des ersten Quartals 2026 zeigt die globale Hotel-Pipeline laut CoStar-Daten ein Wachstum in fast allen Weltregionen. Lediglich auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aktivitäten in sämtlichen Planungs- und Bauphasen rückläufig.

Hyatt verzeichnet im ersten Quartal ein deutliches Wachstum bei den Managementgebühren und den Zimmerkapazitäten. Trotz geopolitischer Herausforderungen und regionaler Einflüsse hebt der Konzern seine Prognosen für das Gesamtjahr teilweise an.

Mit der Eröffnung des W Sardinia – Poltu Quatu setzt die Marriott-Marke W Hotels ihren Expansionskurs in Italien fort. Das Resort an der sardischen Nordostküste umfasst 157 Zimmer und setzt auf ein Designkonzept mit regionalem Bezug.

Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg feiert im Mai 2026 sein 20-jähriges Bestehen und lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Das inhabergeführte Haus setzt weiterhin auf eine Kombination aus gehobener Gastronomie und Tagungsgeschäft.

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.