Best Western Hotel Antoniushof setzt auf Nachhaltigkeit und erhält Umweltsiegel

| Hotellerie Hotellerie

Das Best Western Hotel Antoniushof im Bayerischen Wald schreibt Nachhaltigkeit und Umweltschutz groß und setzt entsprechende Maßnahmen in vielen Bereichen des Hotels um. Deshalb wurde dem 50-Zimmer-Hotel im Bayerischen Wald nun bereits zum dritten Mal das bayerische Umweltsiegel verliehen, ein offizielles Umweltzeichen für Gastgewerbebetriebe.

„Die Natur mit dem Nationalpark Bayerischer Wald bietet unseren Gästen eine hohe Lebensqualität, wobei die Wälder und die frische Luft sehr erholsam wirken. Die Natur zu schützen ist für unser Hotel und unsere Lage daher sehr bedeutend, weshalb wir auch Mitglied bei den Nationalpark Partner Betrieben sind. Es ist uns wichtig, das Haus konsequent auf nachhaltigen Klima- und Umweltschutz auszurichten. Wir setzen klare Ziele und Meilensteine, um noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu werden“, sagt Tamara Posch, Direktorin des Best Western Hotel Antoniushof.

Dass dem Drei-Sterne-Hotel Umweltschutz und Nachhaltigkeit besonders wichtig sind, zeigt sich am Gesamtkonzept, das sich durch alle Bereiche des Hotels zieht. So produziert beispielsweise das Hotel mithilfe eines Blockheizkraftwerks eigene Wärme und Energie. Ein weiteres Nachhaltigkeitsprojekt ist ein großes Insektenhotel, das im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden soll. Für 2020 ist außerdem eine Viabono Zertifizierung geplant, eine Auszeichnung für umwelt- und klimafreundliches Reisen. Bis 2022 hat sich das Hotel zum Ziel gesetzt, komplett klimaneutral zu werden. Um die Nachhaltigkeitsmaßnahmen und das Umweltmanagementsystem im Betrieb konsequent umzusetzen, hat das Hotel mit Daniel Giffhorn, dem früheren Hoteleigentümer und Vater der heutigen Eigentümerin Tamara Posch, einen eigenen Umweltbeauftragten im Hotel.

Nachhaltigkeit in allen Hotelbereichen

Um Umwelt und Natur zu schützen, setzt das Hotel neben allgemeinen Wasser- und Energiesparmaßnahmen weitere Maßnahmen und Projekte im Hotelalltag um. Im Bereich Housekeeping kommt beispielsweise ein „Green Housekeeping“ zum Einsatz, wobei jeder Gast auf eine tägliche Zimmerreinigung verzichten kann und mit Treuepunkten von Best Western Rewards belohnt wird.

Zusätzlich befinden sich in den Zimmern wieder verwertbare Seifenspender mit Dusch- und Handwaschseife, um kleine Plastikverpackungen zu reduzieren. Im Wellness- und SPA-Bereich werden ausschließlich Bio- und Naturprodukte verwendet. Im Bereich Küche setzt das Hotel auf regionale Lieferanten und Produzenten. Die Fleischprodukte werden von einem regionalen Metzger bezogen, die Backwaren von der Nachbarsbäckerei und der Honig von einem Imker aus Schönberg. Zum Erkunden der Region werden den Gästen zwei E-Bikes zur Verfügung gestellt. Im Bereich Außenanlagen wird der Erhalt jeglicher Tierarten unterstützt, weshalb die Grünanlagen mit bienenfreundlichen Pflanzen verschönert werden. Die Vögel werden ganzjährlich gefüttert und während der Brutzeit nicht gestört. Zur Bewässerung wird ausschließlich das auf den Dachflächen aufgefangene Regenwasser benutzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.