Best Western Plus Hotel Alpenhof in Oberstdorf renoviert

| Hotellerie Hotellerie

Für insgesamt eine halbe Million Euro hat das Best Western Plus Hotel Alpenhof in Oberstdorf einen Teil seiner Zimmer renoviert und modernisiert. Ein zweiter Renovierungsabschnitt folgt im Spätherbst dieses Jahres. Die Hotelzimmer sind mit aktueller Technik ausgestattet und in alpenländischen Interior gestaltet. 

Insgesamt eine halbe Million Euro hat Inhaberfamilie Riegert-Suedes in die Renovierung investiert, die in den 29 Zimmern im Anbau des Vier-Sterne-Superior-Hotels in zwei Abschnitten realisiert wird. Der erste Abschnitt mit 16 Zimmern wurde, um den langen Lockdown sinnvoll zu nutzen, Anfang des Jahres vorgezogen und ist nunmehr abgeschlossen, der zweite beginnt im Spätherbst und wird voraussichtlich Ende 2021 beendet sein.

„Mit der Renovierung möchten wir mit der Zeit gehen und auf das gestiegene Design-Bedürfnis unserer Gäste eingehen. Das Projekt stand bereits länger im Raum und nachdem wir als Ferienhotel Ende des Jahres 2020 aufgrund des Lockdowns zur Schließung gezwungen waren, haben wir uns dazu entschlossen, die Zeit sinnvoll zu nutzen und es einfach anzugehen“, sagt Christine Riegert, Assistentin der Geschäftsleitung. Insgesamt konnte der erste Renovierungsabschnitt nach vier Monaten pünktlich zur Wiedereröffnung und mit Beginn der Sommersaison abgeschlossen werden.

Die Zimmer wurden vollständig entkernt und erhielten eine neue Ausstattung mit Allergiker freundlichem Vinylboden in Holzoptik, neue Betten mit Kopfteilen im Alpendesign, neue Schränke sowie Sessel und Sofas. Zudem wurden die Fußböden in den Bädern gegen neue Fliesen ausgetauscht. Das Lichtkonzept besteht aus hellen, umweltfreundlichen LEDs als Deckenbeleuchtung sowie modernen Nachttischlampen oder Designer-Pendelleuchten neben den Betten. Ein Highlight in jedem Zimmer ist der Bettrücken, der mit einer abstrakten Alpenkulisse sowie indirekter Beleuchtung versehen ist.

„Wir wollten mit der Einrichtung erreichen, dass unsere Gäste die Natur und die Umgebung, in der sie sich ja den Tag über zum Beispiel beim Wandern aufhalten, auch bei uns im Hotelzimmer wiederfinden. So haben wir bewusst hochwertige, natürliche Materialien und Farben gewählt. Kleine Details wie Karokissen oder die Bettrücken mit der Alpenkulisse vervollständigen dies und satte Farbtupfer lockern alles noch ein wenig auf“, erklärt Riegert das Konzept.

Aktuelle Technik im Urlaubshotel

Neben dem Design stand bei der Modernisierung der technische Aspekt im Fokus: Alle Zimmer wurden mit einer Klimaanlage mit Luftreinigungstechnologie ausgerüstet, die die Gäste selbst regulieren können. So geht das Hotel auch auf die veränderten Sicherheits- und Hygienebedürfnisse der Gäste ein. Weiterhin wurde das Netzwerk weiter ausgebaut, die Hotelzimmer mit vier Lan-Anschlüssen ausgestattet und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

„Das Thema Remote arbeiten ist jetzt nach der Pandemie gefragter denn je. Immer mehr Gäste nehmen auch mal ihren Laptop mit in den Urlaub und möchten vom Hotelzimmer aus arbeiten – so sind die Ansprüche an die technische Ausstattung überall gestiegen“, weiß Riegert. Als nächstes stehen im zweiten Renovierungsabschnitt die weiteren 13 Zimmer an, die im selben Design gestaltet sein werden. Dann sind alle 29 Räume im Anbau auf dem neuesten Stand.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.