„Bester Koch der Welt“: Massimo Bottura eröffnet Hotel 

| Hotellerie Hotellerie

Massima Bottura, Chef der Osteria Francescana, und zweimal von den „World's 50 Best Restaurants“ als bester Koch der Welt ausgezeichnet, will mit seiner Frau Lara Gilmore in seiner Heimatstadt ein Luxushotel eröffnen. Wie der „Eater“ unter Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, sollen bereits im Frühling die Türen der „Casa Maria Luigia“ öffnen. Das Haus ist, zumindest was den Namen angeht, eine Hommage an die Mutter des Küchenchefs.
Geplant sind zwölf Gästezimmer, die Zimmerpreise sollen sich pro Nacht auf mindestens 450 Euro belaufen. Wer allerdings bei Bottura zum Essen einkehrt zahlt nur 260 Euro für die Übernachtung. Im stolzen Zimmerpreis sind Frühstück und ein einfaches Mittagessen inkludiert. 

Bottura und Gilmore planen das Landgut mit Kunstwerken von Künstlern wie Matthew Barney, Tracey Emin und Andy Warhol zu bestücken. Lara Gilmore hat das vergangene Jahr der Renovierung des bisher vernachlässigten Anwesens gewidmet.  Neben der Kunst finden Gäste zukünftig ein halbe Flaschen Lambrusco und Parmigiano Reggiano zum Naschen in ihren Zimmern. Frühstück und ein Mittagessen, wird in einer Wohnküche serviert. Das großzügige Anwesen bietet einen Tennisplatz, einen Swimmingpool und ein Gelände, das gleichzeitig als Skulpturengarten dient. 

Es gibt noch keine Informationen darüber, wie die Zimmer in dem Hotel buchbar sein werden. In dem Landhaus übernachten zu können dürfte aber ebenso schwierig werden, wie einen Platz in Botturas Restaurant zu ergattern.

Botturas betreibt mittlerweile Projekte auf der ganzen Welt geführt. Diesen Monat wird er das Torno Subito eröffnen, ein Restaurant im Dubai's neuem W-Hotel. Zudem laufen Arbeiten an einem neuen Restaurant für Gucci in Beverly Hills. Im letzten Sommer hat Bottura hat in Paris ein Lokal für Bedürftige eröffnet. Dazu gestalteten Architekten die Krypta der Kirche La Madeleine im achten Arrondissement aufwändig um und verwandelten sie in einen Speisesaal. Betrieben wird der Laden von Botturas gemeinnütziger Organisation in Kooperation mit dem Restaurant Foyer de la Madeleine und freiwilligen Helfern.

Ebenfalls im Sommer 2018 wurde die Osteria Francescana von Massimo Bottura ist erneut „bestes Restaurant der Welt“ bei dem Ranking „World´s 50 Best Restaurants“.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.