Betreiber verabschiedet sich aus Hotel Annaberg in Bad Dürkheim

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Annaberg in Bad Dürkheim beendet zum 28. Februar 2026 seinen Geschäftsbetrieb. Wie das Unternehmen mitteilt, sind neue Buchungen für das Haus ab sofort nicht mehr möglich. Ursache für das Ende der Bewirtschaftung unter dem jetzigen Betreiber ist das Auslaufen des Pachtvertrages der Halbersbacher Hospitality Group.

Arne Mundt, Gründer und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, erklärte hierzu, dass man das Hotel im März 2016 mit einem zehnjährigen Pachtvertrag übernommen und diesen bereits im Februar 2025 fristgerecht gekündigt habe, damit er sich nicht automatisch verlängere.

Abschied nach einem Jahrzehnt

Das Hotel verfügt über insgesamt 35 Zimmer und Suiten, die in ein historisches Ensemble mit Gewölbekeller und der Weinstube Ziegelbrennerei eingebettet sind. Das Team bedankte sich im Zuge der Schließungsankündigung bei allen Mitarbeitenden, Gästen und Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Haus war insbesondere für seine Lage am Rande des Pfälzerwalds und sein gastronomisches Angebot mit regionalen Weinen und Fischspezialitäten bekannt.

Weiterer Standort im Sauerland geschlossen

Die Schließung in Bad Dürkheim folgt auf das plötzliche Aus eines weiteren Hauses der Gruppe. Bereits zum 26. Januar 2026 stellte das Sunderland Hotel in Sundern den Betrieb ein. Während die Halbersbacher Privathotels GmbH gegenüber Medien technische Probleme als Grund für das Aus anführte, widersprach die Eigentümerin der Immobilie, die Severin Holding GmbH & Co. KG, dieser Darstellung. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.