Bettenbörsen verklagen New York

| Hotellerie Hotellerie

Airbnb und HomeAway ziehen vor Gericht und verklagen New York. Die Stadt hatte kürzlich ein neues Gesetz verabschiedet, welches die Erfassung der Vermieterdaten erlaubt. Doch genau das verletzt nach Ansicht der Bettenbörsen die verfassungsmäßigen Rechte der Nutzer.

Wie unter anderem Bloomberg berichtete, hoffe Airbnb darauf, durch die Klage Einbußen in Millionenhöhe zu umgehen. Das neue Gesetz wurde mit 45 zu null Stimmen abgesegnet, soll im Winter in Kraft treten und die Unternehmen dazu zwingen, die Namen und Adressen der Vermieter mitzuteilen. Ähnliche Wünsche haben hierzulande auch Hamburg und Berlin (Tageskarte berichtete) 

Die Argumente der Stadt sind die gleichen wie in anderen Großstädten. So hat auch New York massive Probleme, erschwinglichen Wohnraum bereitzustellen. Darüber hinaus habe es laut Bloomberg in der Vergangenheit Probleme bei der Durchsetzung von Vorschriften gegeben. Die Behörden argumentierten, dass die Kurzzeitvermietungen zwar profitabler seien, dafür jedoch die Nachbarschaften stören und zu höheren Mieten führen würden. Durch das neue Gesetz erhofft sich New York nun genügend Informationen, um die Gastgeber zu finden, die sich nicht an die strengen Homesharing-Regeln halten. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.