Bob W expandiert nach Dortmund: Ehemaliges Postamt wird zum Aparthotel

| Hotellerie Hotellerie

Bob W hat einen Vertrag mit Aroundtown, einem der größten börsennotierten Immobilienunternehmen Europas, abgeschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung entsteht ein Aparthotel mit 52 Apartments in einem ehemaligen Postgebäude in Dortmund.

Der langfristige Pachtvertrag umfasst 3.300 Quadratmeter im historischen Gebäude der Alten Post, das sich unweit des Dortmunder Hauptbahnhofs befindet. Das renovierte Gebäude wird nicht nur das neue Aparthotel von Bob W beherbergen, sondern auch Büro-, Einzelhandels- und Gewerbeflächen.

Mit der Neueröffnung in Dortmund erweitert Bob W sein Portfolio auf insgesamt fünf Standorte in Deutschland – einem zentralen Wachstumsmarkt des Unternehmens. Damit ist Bob W nun in 18 Städten in 10 Ländern aktiv, mit weiteren Expansionen in Planung.

Der Vertragsabschluss erfolgt parallel zu laufenden Gesprächen mit Immobilienbesitzern in weiteren deutschen Schlüsselstädten wie Stuttgart, Köln und Hamburg, die die Präsenz von Bob W in Deutschland weiter stärken sollen.

Niko Karstikko, Mitgründer von Bob W, betonte: „Mit unserer Expansion nach Dortmund setzen wir einen weiteren Meilenstein in unserer Mission, das Gastgewerbe in Europa zu revolutionieren. Das historische Gebäude der Alten Post ist eine außergewöhnliche Ergänzung für unser Portfolio und ein Paradebeispiel dafür, wie wir klassische Immobilien modern und zukunftsorientiert neu gestalten."

Die Umbauarbeiten an der Alten Post in Dortmund haben bereits begonnen, und Bob W wird voraussichtlich 2026 seine ersten Gäste willkommen heißen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.