Booking und Expedia verdienen glänzend

| Hotellerie Hotellerie

Die beiden großen Reisevermittler, Booking und Expedia, erwirtschaften weiter prächtige Gewinne. Bei den Gewinnen übertrafen beide Unternehmen jetzt die Erwartungen der Analysten. Allerdings schmierten die Aktien von Expedia, nach enttäuschenden Buchungszahlen im zweiten Quartal ab.

Booking Holdings übertrifft Erwartungen

Booking Holdings hat die Erwartungen der Wall Street für den Gewinn im zweiten Quartal übertroffen. Die Aktien des Unternehmens stiegen nach dem Handel um 3,88 Prozent.

Laut Booking sind die gebuchten Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent gestiegen. Die Bruttoreisebuchungen, die den Gesamtwert aller von Kunden gebuchten Reisedienstleistungen darstellen, haben um 15 Prozent zugenommen.

CEO Glenn Fogel erklärte, dass diese positiven Trends bis in den Juli hinein anhalten und das Unternehmen sich auf eine wahrscheinlich rekordverdächtige Sommerreisesaison im dritten Quartal vorbereiten würde.

Der der Umsatz des Unternehmens stieg um 27 Prozent auf 5,46 Milliarden US-Dollar, was über den Erwartungen der Analysten von 5,17 Milliarden US-Dollar lag.

Die höheren Einnahmen konnten die Anstiege bei den Marketing- und Personalkosten mehr als ausgleichen. Booking erzielte so einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 37,62 US-Dollar, was weit über den Erwartungen von 28,90 US-Dollar pro Aktie lag.

Expedia-Aktien stürzen nach enttäuschenden Buchungen im zweiten Quartal ab

Die Aktien des Online-Reiseanbieters stürzten im frühen Handel um 9 Prozent ab und verstärkten die Befürchtungen, dass sich die Nachfrage nach Reisen abschwächen könnte.

Die Bruttobuchungen in Höhe von 27,32 Mrd. Dollar verfehlten die Schätzungen der Analysten, die von 28,16 Mrd. Dollar ausgegangen waren, wie aus Daten von Refinitiv hervorgeht.

Expedia meldete einen bereinigten Gewinn von 2,89 Dollar pro Aktie und übertraf damit die Erwartungen von 2,32 Dollar.

Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 3,36 Mrd. Dollar und lag damit knapp unter den Erwartungen von 3,37 Mrd. Dollar. Die Aktien von Expedia sind in diesem Jahr um 34,7% gestiegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.

Die Region Hannover bleibt das Schlusslicht bei der deutschen Hotelzimmerauslastung. Während andere Großstädte deutlich höhere Werte erzielen, streitet die Branche in Hannover über die Verwendung der Beherbergungssteuer und fordert eine effektivere Vertriebsstrategie für den Tourismusstandort.

Hamburg festigt seine Rolle als Tourismusmagnet: Mit 16,5 Millionen Übernachtungen und der bundesweit höchsten Hotelauslastung blickt die Hansestadt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Für 2026 versprechen große Jubiläen, neue Musical-Premieren und Museumsprojekte weiteres Wachstum.