Booking.com zahlt Millionenstrafe in Russland

| Hotellerie Hotellerie

Booking.com muss in Russland umgerechnet 15 Millionen Euro Strafe zahlen, die ursprünglich von der Föderalen Antimonopolbehörde gegen den Online-Riesen verhängt wurde.

Die FAS hatte die Vermittlungsplattform ursprünglich im Dezember 2019 wegen Preisparitätsklauseln verwarnt und behauptet, er habe gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen und eine „marktbeherrschende Stellung“ auf dem Markt für der Zimmervermittlung eingenommen.

Die russische Regulierungsbehörde reagierte damit auf eine Klage von OPORA Russia, einer Organisation, die kleine und mittelständische Unternehmen vertritt, und gab Booking.com einen Monat Zeit, um die Situation zu klären.

Nach einer zweiten Verwarnung verhängte die FAS im August 2020 eine Geldstrafe, gegen die Booking.com Berufung einlegte.

Ein Moskauer Gericht wies die Berufung des von Booking Holdings geführten Unternehmens im November 2021 zurück. Ein Gericht bestätigte kürzlich die Entscheidung.

In einer Erklärung sagt Booking.com, man „enttäuscht von der Entscheidung bezüglich der Geldstrafe. Wir werden das Bußgeld innerhalb der festgesetzten Frist bezahlen, während wir unsere nächsten rechtlichen Schritte abwägen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.