Boutique-Hotel "The cōmodo" in Bad Gastein eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das neue Boutique-Hotel "The cōmodo" in Bad Gastein empfängt seine Gäste seit dem 27. Januar im Belle-Epoque-Stil. Das Haus, das in den Gemäuern einer ehemaligen Klinik entstanden ist, setzt ganz auf die Atmosphäre der Jahrhundertmitte.

Realisiert wurde das Projekt von dem Designerduo Piotr Wisniewski und Barbara Elwardt von weStudio. Das in Berlin ansässige Kreativbüro hat seine Nische in der Innenarchitektur und im Gastgewerbe gefunden und konzentriert sich auf die Gestaltung von kunstorientierten Räumen, die eine Geschichte zu erzählen haben.

Zu den Design-Highlights zählen eine Wand aus lokalem Sölker-Marmor sowie eine kuratierte Auswahl an Vintage-Fundstücken aus der eigenen Sammlung und von Reisen der Gründer. Im gesamten Haus schaffen Formen und die verwendete Farbpalette eine warme und einladende Atmosphäre - eine Ode an den modernistischen Stil der 1960er und 70er Jahre.

In der Lobby finden die Gäste das ikonische Sofa Camaleonda von Mario Bellini und die Kollektion von Gae Aulenti für Knoll International. An anderer Stelle thront Joe Colombos geliebter Elda-Sessel neben seiner ikonischen Coupé-Stehleuchte mit Bogen. weStudio ließ 117 Einzelstücke exklusiv für das Haus anfertigen - von Betten, Beistelltischen, Lampen und Theken bis hin zu Schränken, Theken und der Bar.

Kunst spielt im the cōmodo die Hauptrolle und rückt einige der angesehensten und aufstrebenden Talente der Welt ins Scheinwerferlicht. Der Fotograf Gerrit Engel hat für das Hotel eine Serie von 15 Fotodrucken geschaffen, die neben Kunstwerken von Jeppe Hein, Tomoyuki Ueno und anderen zu sehen sind. Vielversprechende Nachwuchstalente wie die Bildhauerin Lisa Dengler sowie renommierte Galeristen werden sich voraussichtlich laufend in die Riege der Mitwirkenden einreihen.

Im Restaurant werden traditionell hergestellte Weine, klassische Cocktails und moderne alpine Küche gepaart. Hier dreht sich alles um den sogenannten "Farm-to-Table"-Ansatz, bei dem Nachhaltigkeit oberstes Gebot hat. Die Zutaten werden frisch von lokalen Landwirten und Produzenten bezogen.

Darüber hinaus nutzt das hauseigene Spa im the cōmodo die jahrhundertealten Heilkräfte Bad Gasteins, um seine eigenen Wellness-Traditionen zu entwickeln. Wohlbefinden und Gesundheit ist tief in der DNA von Bad Gastein verwurzelt; die Stadt lockte seit dem frühen 19. Jahrhundert dank der mineralstoffreichen Bäder Kaiser und Kaiserinnen an. Ausgestattet mit Behandlungsräumen, zwei Saunen und einem Indoor-Pool bietet the cōmodo eine Reihe von Behandlungen, die jeweils mit den heilenden Eigenschaften des Gasteiner Quellwassers durchgeführt werden.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Apartment-Anbieter Stayery hat ein neues Haus in der Innenstadt von Fürth eröffnet. Das Unternehmen setzt am Standort auf digitale Abläufe und plant bereits die Erschließung weiterer Märkte im deutschsprachigen Raum.

Das Best Western Plus Ostseehotel Waldschlösschen im Ostseebad Prerow feiert sein dreißigjähriges Bestehen unter der Leitung der Inhaberfamilie Jahncke. Seit dem Kauf im Jahr 1995 wurde die historische Immobilie kontinuierlich modernisiert.

Die Schlosshotels & Herrenhäuser trauern um ihren langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Max Eidlhuber. Der österreichische Hotelier starb im Alter von 78 Jahren in Salzburg.

Die Dormero Hotel AG übernimmt das bisherige Amedia Express Passau aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Das Hotel mit 73 Zimmern soll in den kommenden zwei Jahren im laufenden Betrieb saniert werden.

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.