Bratwursthotel zieht Gäste in die fränkische Provinz

| Hotellerie Hotellerie

Die Metzgerei Claus Böbel aus Rittersbach südlich von Nürnberg, setzt bei der Vermarktung ihrer Fleischprodukte auf Unterhaltung und Wissen, so z.B. mit einer Bratwurst-Erlebnis-Küche und verschiedenen Events rund um die fränkische Spezialität. Im vergangenen Jahr wurde die Palette noch erweitert: Es kam das erste Bratwursthotel des Landes hinzu. Dazu wurde ein benachbarter Landgasthof restauriert und umgebaut.

Besucher erwartet in der Bratwursterlebniswelt ein buntes Programm aus Gastronomie, Events und Themenzimmern. Im „Bratwurstaurant" können Gäste aus einer Vielzahl von Bratwurstgerichten auswählen. Im selben Gebäude befinden sich auch zwei Tagungsräume und sieben Gästezimmer, welche jeweils mit Bezug zum Thema Bratwurst eingerichtet und gestaltet wurden. 

Im n-tv-Interview sprach Claus Böbel nun über seine außergewöhnliche Idee, mit der er Menschen aus der ganzen Welt in die fränkische Provinz lockt. Die Idee zu seinem Wursthotel sei eigentlich ganz einfach: Er habe als Unternehmer das umgesetzt, was ihm als Reisender und Gast gefallen habe. Er wollte mehr als ein normales Hotel, das nur weiße Wände habe. Schließlich gehe es ja nicht nur um Schlafen und Essen.  
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.

Der Aparthotel-Betreiber Adagio blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Rekordumsatz von 339 Millionen Euro und einer hohen Auslastung festigt das Unternehmen seine Position und kündigt für 2026 weitere Standorteröffnungen an.

Marriott International blickt auf ein wachstumsstarkes Jahr 2025 in der EMEA-Region zurück. Mit über 230 neuen Verträgen und einem Fokus auf Luxusobjekte, Markenresidenzen sowie das mittlere Preissegment, festigt der Konzern seine Präsenz in der Region.

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.