Bremen: City-Tax statt Bettensteuer

| Hotellerie Hotellerie

Touristen, die in Bremen übernachten, müssen auch in Zukunft die City-Tax bezahlen. Wer jedoch dienstlich an der Weser unterwegs ist und ein Hotelzimmer braucht, kann von nun an zumindest auf die Bettensteuer verzichten. So lautet der gestern vom Senat beschlossene Entwurf zur Novelle der Tourismusabgabe. Damit bestätigt sich erneut die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das bereits im Juli dieses Jahres die Bettensteuer in Trier und Bingen gekippt hatte. Das Gericht hatte geurteilt, dass Kommunen lediglich Abgaben für Übernachtungen aus privatem Anlass erheben dürfen, nicht jedoch für dienstlich veranlasste Reisen. Auch Bremen hatte im Anschluss auf die Steuer verzichtet, da unklar war, wie verlässlich zwischen privaten und geschäftlichen Übernachtungen unterschieden werden könne. Sowohl Bremer Handelskammer als auch Dehoga lehnen jedoch auch die City-Tax weiterhin ab. Die Steuer sei äußerst bürokratisch, da jeder Gast angeben müsse, ob er dienstlich oder privat in Bremen sei.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem verheerenden Großbrand von 2021 ist der Badische Hof in Baden-Baden zurück. Aroundtown hat das Traditionshotel wiederaufgebaut, Leonardo Hotels übernimmt den Betrieb – mit einem Pachtvertrag über 20 Jahre.

Meininger Hotels plant für das zweite Quartal 2029 die Eröffnung eines zweiten Standorts am Kölner Barbarossaplatz. Durch die Umnutzung eines Bürogebäudes entstehen 305 Zimmer und rund 1.100 Betten für unterschiedliche Gästegruppen.

Hyatt und Coporgest haben Verträge für das neue Park Hyatt Comporta unterzeichnet, das 2029 in Portugal eröffnen soll. Die Anlage umfasst 58 Zimmer, mehrere Villen und Serviced Residenzen nahe Lissabon.

Der Unternehmer und Hoteleigentümer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Neben seinem Engagement bei Kühne+Nagel, Hapag-Lloyd und Lufthansa stand er mit seiner Frau Christine hinter den Hotels The Fontenay in Hamburg und Castell Son Claret auf Mallorca.

Die Villa Florhof in Zürich ist nach zweieinhalbjähriger Bauzeit als erstes Lalique Boutique Hotel neu eröffnet worden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 15. Jahrhundert bietet 13 Zimmer, Gastronomieflächen und historische Ausstattungsmerkmale.

Die Privathotels Dr. Lohbeck verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoumsatz von 54 Millionen Euro.Treiber des Wachstums sind Inlandsreisen in Deutschland und Österreich sowie eine Gesamtauslastung von 60 Prozent.

Der GaultMillau prämiert das Appenzeller Huus in Gonten als Hotel des Jahres 2027. Neben einer ausgezeichneten Gastronomie unter Michael Gollenz umfasst der Hotelkomplex umfangreiche Weinkeller und einen spezialisierten Wellnessbereich.

Der Tourismus in Hamburg hat im ersten Halbjahr geringfügig zugelegt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,5 Prozent auf 7,76 Millionen. Wachstumstreiber ist der deutsche Markt.

Die DQuadrat Living GmbH übernimmt das Intercity Hotel am Hauptbahnhof Bonn und führt den Betrieb als Mercure Hotel Bonn City Center weiter. Das bestehende Personal wird übernommen, zudem sind schrittweise Renovierungsarbeiten geplant.

Auf Mallorca eröffnet 2026 The Völkers House von Christian und Ninon Völkers. Das 28 Hektar große Country Estate umfasst 15 Suiten, ein Restaurant, einen Spa sowie ein Equestrian Centre mit Poloplatz.