Bremen, Leipzig, Würzburg: Dorint übernimmt drei Pachtbetriebe von Accor

| Hotellerie Hotellerie

Zum 1. Juni 2019 übernimmt die Dorint GmbH drei Häuser von Accor: Das Swissotel in Bremen, das Mercure Hotel in Leipzig und das Novotel in Würzburg. Die Häuser werden als Pachtbetriebe der Dorint Gruppe weitergeführt. Die Verhandlungen der Dorint-Geschäftsführer Karl Heinz Pawlizki (CEO) und Jörg T. Böckeler (COO) mit Accor sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen. 

Für das Dorint City-Hotel Bremen (230 Zimmer), das Dorint Hotel Leipzig (174 Zimmer) und das Dorint Hotel Würzburg (158 Zimmer) sind mit den jeweiligen Eigentümern neue, langfristige Pachtverträge über 20 Jahre unterzeichnet worden. Gemeinsam mit den Eigentümern wird Dorint circa zehn Millionen Euro in die neuen Häuser investieren, um diese so auf den bewährten Dorint-Standard anzuheben. 

„Im Rahmen unseres kontrollierten Wachstums können wir durch die Transaktion  mit AccorInvest unser Portfolio mit strategisch bedeutenden Standorten für die Dorint weiter ergänzen“ freut sich Dirk Iserlohe, CEO der HONESTIS AG, deren Tochterunternehmen die Dorint GmbH ist.

„Mit diesen weiteren drei Betrieben kommen wir unserem Ziel noch einmal deutlich näher, zum 60. Geburtstag der Dorint Hotels & Resorts am 25. September 2019 auch 60 Hotels betreiben zu können“, so Dorint-CEO Karl Heinz Pawlizki. „Somit sind ab Samstag, den 01. Juni 2019, insgesamt 50 Hotels unter der Dorint Flagge im Betrieb. Acht weitere Standorte sind schon vertraglich angebunden“, so der Dorint-COO Jörg T. Böckeler.  
Unter Federführung der Dorint Geschäftsführer Karl-Heinz Pawlizki und Jörg T. Böckeler werden die neuen Dorint Hotels jetzt in die Hotelgesellschaft integriert. Alle 180 Mitarbeiter der Betriebe werden übernommen. Der geplanten neuen Qualitäts- und Marktpositionierung aller drei Hotels blicken die Eigentümer, die Dorint-Führungsspitze und nicht zuletzt auch die Mitarbeiter gespannt entgegen. 

Die Dorint GmbH mit Sitz in Köln gehört zu den führenden Hotelketten auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen wird in diesem Jahr 60 Jahre alt und betreibt mit den Marken „Dorint Hotels & Resorts“ und „Essential by Dorint“ derzeit 50 Häuser mit über 3.300 Mitarbeitern, davon drei in der Schweiz.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.