Bristol Berlin wird erstes deutsches Hotel der Vignette Collection

| Hotellerie Hotellerie

Das Bristol Berlin am Kurfürstendamm wird Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Nach einer umfassenden Modernisierung durch Eigentümer Aroundtown ist das Traditionshaus damit das erste deutsche Hotel der 2021 gegründeten Luxusmarke. Die letzten Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Das Bristol Berlin wird als erstes Hotel in Deutschland in die Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts aufgenommen. Das mehr als 70 Jahre alte Haus am Kurfürstendamm wurde von Eigentümer Aroundtown in mehreren Bauabschnitten modernisiert und strategisch neu positioniert.

Die Revitalisierung befindet sich nach Angaben der Beteiligten auf der Zielgeraden. Sämtliche Zimmer und Suiten sowie die öffentlichen Bereiche wurden überarbeitet. Historische Elemente des Gebäudes, darunter das Treppenhaus, wurden restauriert und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Die letzten Maßnahmen sollen bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

IHG baut Luxusportfolio in Deutschland aus

Mit dem Bristol Berlin kommt die Vignette Collection erstmals auf den deutschen Markt. Die Marke wurde 2021 gegründet und bündelt eigenständige Luxushotels, die ihre individuelle Identität behalten und zugleich an das internationale Netzwerk von IHG angebunden sind.

„Das Bristol Berlin ist ein Haus mit außergewöhnlicher Geschichte und starker lokaler Verankerung – genau jene Verbindung aus Individualität, Charakter und Standortbezug, für die die Vignette Collection steht. Als erstes Hotel der Marke in Deutschland ist das Bristol ein wichtiger Meilenstein für unser Luxus-Portfolio“, sagt Mario Maxeiner, Managing Director Northern Europe bei IHG Hotels & Resorts.

Weltweit gehören nach Unternehmensangaben inzwischen mehr als 30 Hotels zur Vignette Collection. Weitere 45 Häuser befinden sich in der Entwicklung.

Kulinarische Geschichte soll stärker sichtbar werden

Teil der Neupositionierung ist auch eine stärkere Bezugnahme auf die gastronomische Geschichte des Hauses. Das Hotel verweist dabei auf die Tradition des Berliner Wein- und Feinkosthauses M. Kempinski & Co., dessen erster Standort mit der Geschichte des Hauses verbunden ist.

Im Rahmen der für die Vignette Collection typischen „Memorable Rituals“ soll diese historische Verbindung künftig in das Gästeerlebnis einfließen. Auch das Interior Design wurde im Zuge der Modernisierung neu ausgerichtet.

Bristol Berlin blickt auf mehr als 70 Jahre Geschichte zurück

Das Bristol zählt zu den traditionsreichen Hotels der Berliner City West. Mit dem Wechsel zur Vignette Collection verbindet das Haus seine eigenständige Geschichte künftig mit einer internationalen IHG-Marke.

Die Vignette Collection gehört zum Luxus- und Lifestyle-Portfolio von IHG Hotels & Resorts. Die einzelnen Hotels treten mit eigener Identität auf, sind jedoch in die Strukturen und Standards des internationalen Hotelkonzerns eingebunden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bob W plant zwölf neue Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit den Projekten erfolgt zugleich der Eintritt des Aparthotel-Anbieters in den österreichischen Markt.

Die Münchner Gastronomen Thomas und Natascha Manglkammer haben das Lartor-Resort in Unterammergau übernommen. Nach Angaben von Merkur.de sollen Hotel, Restaurant und Kunsthalle unter der neuen Führung gemeinsam weiterentwickelt werden.

Die Münchner Hospitality-Gruppe Alpami eröffnet Anfang Juni 2026 ihr erstes Stadthotel in der bayerischen Landeshauptstadt. Das neue Haus mit dem Namen Alpami Glockenbach verfügt über 16 Zimmer und befindet sich im Glockenbachviertel unweit der Isar, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht.

Four Seasons hat gemeinsam mit dem Investmentunternehmen Blasson Pläne für ein neues Luxushotel in Sevilla bekannt gegeben. Das Projekt an der Plaza Nueva umfasst die Revitalisierung eines Gebäudes aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Das nordhessische Hotel Die Sonne Frankenberg hat seine Tagungsräume renoviert und richtet sich gezielt an kleinere Unternehmensgruppen. Das neue Konzept kombiniert den Innenbereich mit Außenaktivitäten in der angrenzenden Natur.

Das Landhotel Gut Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern wird für 1,55 Millionen Euro verkauft. Die Eigentümer wollen nach Bayern zurückkehren, während der laufende Hotelbetrieb fortgeführt wird.

Die spanische Fergus Group setzt bei ihrer Expansion nach eigenen Angaben auf die Modernisierung bestehender Hotels statt auf Neubauten. Seit 2013 investierte das Unternehmen rund 150 Millionen Euro in die Neupositionierung von Hotelimmobilien.

Die Primestar Group plant am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain ein neues Hotelprojekt mit rund 350 Einheiten. Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Höheren Webeschule soll bis 2028 zum „June SIX & Stay Warschauer Platz Berlin“ umgebaut werden.

In Travemünde hat der Bau eines neuen Hotels der Marke Henri mit 100 Zimmern begonnen. Die Plena Immobilien Gruppe investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt, dessen Management von der DSR Hotel Holding übernommen wird.

Aroundtown hat vier Hotelimmobilien in Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund und Offenburg an Prism vermietet. Die Häuser mit insgesamt 514 Zimmern werden künftig unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betrieben.