Bundespräsident schlägt Amtssitz im Hotel Am Ochsentor in Andernach auf

| Hotellerie Hotellerie

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlegt seinen Amtssitz für drei Tage, vom 14. bis 16. Oktober 2025, nach Andernach in Rheinland-Pfalz. Im Rahmen seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“ wird das Classic Boutique Hotel Am Ochsentor als zeitweilige Unterkunft und Ort der Amtsführung dienen. Es ist die siebzehnte Station dieser Reihe und die erste in Rheinland-Pfalz.

Das Hotel Am Ochsentor: Historischer Standort trifft auf modernes Design

Das Classic Boutique Hotel Am Ochsentor gehört zur Gruppe der PURS Fine Hotels & Restaurants in Andernach. Obwohl das Hotel erst im Jahr 2016 neu erbaut wurde, befindet es sich an einem historischen Ort: unweit des ehemaligen „Ochsentors“ der Stadt, durch das in früheren Zeiten Schafe und Ochsen getrieben wurden, und in direkter Nähe zur gut erhaltenen Stadtmauer. Die Lage gilt als idealer Ausgangspunkt für Stadterkundungen und Ausflüge in die Umgebung.

Das Haus verfügt über 24 individuell gestaltete Zimmer in drei Kategorien: Classic-Zimmer, Deluxe-Zimmer und Suiten. Die Räume sind durch unterschiedliche Farbthemen in den Etagen charakterisiert. Das Design des Interieurs, verantwortet durch den Designer Peter Buchberger aus München, zielt darauf ab, modernen Stil und Eleganz zu verbinden.

Ausgezeichnete Kulinarik 

Das im Zimmerpreis inbegriffene, reichhaltige Frühstückbuffet wird in der hauseigenen Trattoria Ai Pero serviert, die mittags und abends erstklassige italienische Küche bietet. Die Trattoria ist Teil eines umfassenden kulinarischen Konzepts, zu dem auch das Ristorante Da Capo für exklusive Feierlichkeiten und die Ai Pero Enoteca zur Verkostung italienischer Weine und Antipasti zählen.

Darüber hinaus ist das Hotel an die Living & Event Location Convent angeschlossen. Diese bietet mit einem Atrium, einer Vinothek und einer privaten Meeting Lounge drei Veranstaltungsbereiche für Tagungen, Events und besondere Anlässe mit Kapazitäten von bis zu 120 Personen. Hotelgäste können zudem das nahe gelegene PURS GYM zur exklusiven Nutzung in Anspruch nehmen.

Drei Tage „Ortszeit“ mit Fokus auf Regionale Themen

Das Konzept der „Ortszeit Deutschland“ zielt darauf ab, dem Bundespräsidenten unmittelbare Begegnungen und einen offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern abseits der Metropolen zu ermöglichen.

Das Programm in Andernach beginnt am 14. Oktober 2025 mit der Ankunft, einem kommunalpolitischen Gespräch im Rathaus und der Aufnahme der Amtsgeschäfte im Hotel Am Ochsentor. Weitere Programmpunkte sind der Besuch der „Essbaren Stadt“ und der Krahnenberg-Kaserne – der „Wiege der Bundeswehr“ – sowie des Trainings der Frauenfußballmannschaft SG 99 Andernach.

Am 15. Oktober 2025 stehen Besuche der Permakultur – Lebenswelten Eich und der Schreinerei Helf auf dem Plan. Am Nachmittag findet eine "Kaffeetafel kontrovers" mit Bürgerinnen und Bürgern statt, bei der die Themen Zuwanderung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Vorschlag einer sozialen Pflichtzeit diskutiert werden sollen. Der Tag endet mit der Teilnahme am Benefizkonzert der Stadt in der Mittelrheinhalle.

Die „Ortszeit“ schließt am 16. Oktober 2025 mit dem Besuch des Unternehmens LTS Lohmann Therapie-Systeme und einer feierlichen Ordensverleihung auf Schloss Burg Namedy, bei der engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz geehrt werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.