BWH Hotels beschleunigt Expansion

| Hotellerie Hotellerie

BWH Hotels Central Europe hat im Jahr 2025 insgesamt 18 neue Hotels in ihre Gruppe aufgenommen und damit das Ergebnis des Vorjahres um 38 Prozent gesteigert. Wie die Gruppe mit Sitz in Eschborn mitteilt, verzeichnete sie im Jahr 2024 noch 13 Neuzugänge.

Für das laufende Jahr 2026 strebt BWH ein Wachstum in einer vergleichbaren Größenordnung an. In der gesamten EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) wurden in den vergangenen fünf Jahren 386 neue Häuser in das Portfolio integriert.

Ursachen für steigendes Interesse an Markenanschlüssen

Als Grund für die Zunahme der Hotelanschlüsse nennt BWH einen intensiven Angebotszuwachs, insbesondere im Bereich der Mittelklassehotellerie. Alexander Teichert, Director Hotel Development, sieht darin ein wachsendes Bedürfnis der Betreiber nach Stabilität durch einen Markenanschluss. 

Strategien zur Markenstärke und Kundenbindung

Andreas Westerburg, Head of Hotel Development & Quality Assurance bei BWH Hotels Central Europe, erläutert die unterschiedlichen Ansätze: „Vereinfacht gesagt: Je weniger ausgeprägt eine eigene Hotelmarke ist, desto eher braucht sie einen Fullbrand. Hotels mit einer starken lokalen und regionalen Markenstrahlkraft profitieren hingegen von den Vorteilen unserer Collections.“

Beide Varianten sollen es Hotelbetreibern ermöglichen, den Aufwand für den eigenen Markenaufbau zu reduzieren. Über das internationale Vertriebsnetzwerk erhielten die Häuser Zugang zu Zielgruppen, die sonst nur mit hohen Investitionen erreichbar wären.

Verteilung der Hotelmarken im globalen Portfolio

Weltweit umfasst das Portfolio der BWH Hotels International aktuell 4.023 Hotels. Davon entfallen 76 Prozent auf Fullbrands, was einer Anzahl von 3.064 Häusern entspricht. Die restlichen 24 Prozent werden über Collections-Lösungen abgedeckt. Zu diesen gehören unter anderem die BW Premier Collection, die BW Signature Collection sowie die Sure Hotel Collection.

Im Premiumsegment ist die Gruppe mit der Marke Worldhotels vertreten, die insgesamt vier Collections umfasst. Die BWH Hotels Central Europe agiert dabei als Unternehmen unter dem Dach der DEHAG Hospitality Group


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.