BWH Hotels verzeichnet Wandel bei Geschäftsreisen

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Geschäftsreisen verändern sich. Neben einer guten Lage und funktionalen Zimmern erwarten viele Businessgäste heute auch Design, Begegnungsmöglichkeiten und besondere Erlebnisse. Hotels müssen sich auf diese Entwicklung einstellen, sagt Marina Christensen, Head of Sales BWH Hotels Central Europe.

„Eine veränderte Mobilität und ein sich wandelndes Reiseverhalten wirken sich unmittelbar auf den Bereich der Geschäftsreisen aus und fordern die Hotellerie dazu auf, umzudenken“, erklärt Christensen. „Althergebrachte Konzepte verlieren ihre Leistungsfähigkeit, wohingegen Hotels mit einem innovativen Ansatz, etwa in den Bereichen Design und Erlebnis, die junge Generation der Reisenden erreichen.“

Insbesondere der Faktor Erlebnis sei kennzeichnend und damit richtungsweisend für den Generationenwechsel in den Reihen der Geschäftsreisenden. Heute genügt es nicht mehr, nur ein Zimmer mit Bett und Schreibtisch anzubieten. Businessgäste wollen ein Hotelerlebnis buchen, das sie auf Social Media posten können, in dem sie Gleichgesinnte treffen und beispielsweise in einem Co-Working-Space gemeinsam produktiv sein können.“

Der Wert von Geschäftsreisen hat sich verändert

Als anziehungsstarke Highlights und wirkungsvolle Buchungsargumente kommen Zusatzangebote hinzu, wie Bars und Restaurants, die „cool und angesagt“ sind, so Christensen. Ausgangspunkt ihrer Einschätzung zur Entwicklung der Businesshotellerie sind aktuelle Zahlen der VDR Geschäftsreiseanalyse (GRA). Demnach steigen Geschäftsreisen wieder, von 107,1 Millionen Reisen im Jahr 2024 auf 116,1 Millionen Reisen in 2025. Während das Reisevolumen von vor der Pandemie mit 195,4 Millionen Reisen in 2019 noch bei weitem nicht erreicht ist, nähern sich die Reisekosten mit 48,6 Milliarden Euro in 2025 wieder dem Niveau des Jahres 2019 von 55,3 Milliarden Euro an.

„Der von 2019 bis 2025 um 57 Prozent gestiegene Durchschnittspreis pro Geschäftsreise (2019: 238 Euro, 2025: 418 Euro) ist nicht nur das Resultat gestiegener Allgemeinkosten, sondern auch ein Indiz dafür, dass sich der Wert von Geschäftsreisen für Unternehmen verändert“, so Christensen. Darauf müssten Hotels reagieren, um im Wettbewerb mithalten zu können.

Blended Travel und Digitalisierung prägen die Businesshotellerie

„Wenn Unternehmen etwas ausgeben, dann muss das gut begründet sein und der Wert der Reise muss sichtbarer werden als in der Vergangenheit – dazu zählt heute auch der Aufbau von Teamkultur durch ein Umfeld, das neben Seminar- oder Tagungsmöglichkeiten Raum für das Zusammenwachsen fördert – Stichwort: Blended Travel.“ Darüber hinaus sieht Christensen großes Potenzial für traditionelle Tagungshotels in der Digitalisierung von Rechnungsprozessen, dem mobilen Check-in und Check-out sowie der Schnelligkeit beim Erstellen von Angeboten und im Beantworten von Gästefragen.


 

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