Camping auf Hotel-Terrasse: Hamburger Pierdrei-Hotel lässt Wohnwagen einschweben

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Campen auf dem Hotel-Balkon: Das Hamburger Hotel Pierdrei in der HafenCity bietet bald einen Campingplatz in sieben Metern Höhe. Am Mittwoch wurden drei Wohnwagen mit einem Kran auf eine Terrasse gehoben.

Damit nimmt die sogenannte Camper City des Hotels Gestalt an. Das „Soft Opening“ des Hotels ist für Mitte September geplant. Ausgestattet sind die Wohnwagen mit Flatscreen, WLAN, Telefon und Kühlschrank. Je zwei Gäste können darin unterkommen, teilte das Hotel Pierdrei mit. Die Wohnwagen im Retrolook auf dem 155 Quadratmeter großen „Campingplatz“ sollen von April bis Oktober buchbar sein, Wintercamping werde auf Anfrage möglich sein.
 

Nach zwei Jahren Bauzeit und mehr als fünf Jahren Planung rückt die Eröffnung eines ungewöhnlichen Hotel-Konzepts in unmittelbare Nähe. Damit wird nicht nur die HafenCity um einen lebendigen Ort reicher. Das Haus soll für alle Hamburger eine Attraktion werden und damit nicht nur Hotelgästen eine passende Unterkunft bieten, sondern Nachbarn, Hamburgern und Besuchern aus aller Welt die richtige Mischung aus Gastlichkeit und Unterhaltung. Das umfassende Erlebnis steht im Mittelpunkt des Hauses, das sich schon auf den ersten Blick von allen anderen Hotels unterscheidet. 212 Zimmer in fünf Kategorien, von Small bis Extra Large, Bühne, Kino, Shop und vieles mehr bietet das Pierdrei unter einem Dach.

Kai Hollmann: „Das Konzept zu Pierdrei lässt sich einfach auf den Punkt bringen: Wir liefern hochwertiges Design und eine liebevolle Story zu sehr fairen Preisen. Das kann man nicht nur in jedem unserer 212 Zimmer spüren, sondern auch in sämtlichen öffentlichen Bereichen. Wir wollen einen lebendigen Ort schaffen. Nicht nur für Gäste aus dem In- und Ausland, sondern für Hamburg und alle Hamburger.“

Der Abenteurer zum Beispiel kann auch auf die „Camper City“ im ersten Stock in sieben Metern Höhe ausweichen und es sich in einem der  Wohnwagen-Klassiker gemütlich machen. Perfekt für Outdoor-Fans, die auf die Großstadt nicht verzichten wollen, und statt in die Sterne lieber auf die Lichter der Großstadt schauen und den Geräuschen des Hafens lauschen.

Frederik Braun: „Uns alle vereint die Liebe zu besonderen Orten und kreativer Spielerei. An der wird es natürlich auch im Pierdrei nicht mangeln. Ich persönlich freue mich besonders auf unseren wilden Dachgarten mit einem großartigen Blick über die Stadt und unseren Campingplatz in luftiger Höhe. Dafür haben wir kultige Wohnwagen gekauft, die in sieben Metern Höhe auf die neugierigen Gäste warten.“

Die besten Küchen der Welt versammeln sich unter dem Dach des „KITCHENS“, der Restaurant- und Barfläche im Erdgeschoss. Inspiriert von den interessantesten Restaurants, Straßenküchen und Bars der Welt, werden hier außer-gewöhnliche Gerichte und Drinks serviert, inklusive ihrer unterhaltsamen Geschichte. Wer seinen Cocktail lieber mit spektakulärer Aussicht genießt, nimmt den Fahrstuhl nach oben zum „MOON 46“, dem Dachgarten, der seinen Namen in Anlehnung an die neu geschaffene Adresse im sogenannten KPTN Quartier bekommen hat: Am Sandtorkai 46.

Sebastian Drechsler: „Noch ist die HafenCity ein Ort, der von vielen Hamburgern übersehen oder zumindest nicht geliebt wird. Umso wichtiger wird es, mit einem herausragenden Konzept an den Start zu gehen. Mit dem Kitchens erschaffen wir einen Ort, an dem wir die besten Geschmäcker der Welt in Hamburg versammeln. Ein Restaurant für Entdecker, ohne Chi-Chi, aber mit jeder Menge guter Stimmung und spannenden Typen. Ein Ort, der die HafenCity zum Leben erweckt.“

Wer noch mehr Inspiration braucht, besucht die HAFENBÜHNE. Von Konzerten, Stand-up-Comedy bis zu kleineren Eigenproduktionen findet in diesem hauseignen „Theater“ alles statt, was den Namen Entertainment verdient. Das können auch Lesungen sein, die Übertragung des Champions League Finales oder eine Pressekonferenz, schließlich kann man die HAFENBÜHNE auch komplett als Tagungs- und Veranstaltungsraum mieten.

Norbert Aust: „Mit der Hafenbühne erschaffen wir eine Art Gegenentwurf zur klassischen Bühne. Die Handlung findet nicht etwa über den Köpfen der Besucher statt, sondern umgeben von ihnen. So ist der Gast immer mittendrin im Geschehen. Eine ganz besondere Atmosphäre, ganz gleich ob bei einem unplugged Konzert oder einer Liveübertragung. Besonders das junge Hamburger Publikum wollen wir mit diesem Konzept erreichen.“

Kindern und Jugendlichen steht sogar ein eigener Hotelbereich zur Verfügung, der „RACKER ROOM“, der auf 200 qm Fläche vollgestopft ist mit Inspiration für Gäste ab vier Jahren. Von der Concierge-Lounge bis zur Chill-out-Area, vom Kickertisch bis zur Playstation, von der Kletterwand bis zur Märchenhöhle.

Gerrit Braun: „Kinder und Jugendliche kommen in vielen Häusern immer zu kurz und müssen sich langweilen, wenn die Eltern mal einen schönen Abend haben wollen. Bei uns wird das nicht passieren, wir sind schließlich selbst noch große Kinder und wissen sehr gut, wie man Spaß haben kann!“

Wem das immer noch nicht genug ist, dem sei ein Besuch in der Astor Film-Lounge empfohlen, dem einzigen Premium-Filmerlebnis mit Service am Platz und legendärem Reihenabstand. 440 Plätze verteilt auf drei Kinosäle betreibt der Hamburger Unternehmer Hans Joachim Flebbe unter dem Dach des Pierdrei.

Alles, was Räder hat, verleiht „DREICYCLE“ exklusiv an Hotelgäste. Im hauseigenen Shop „PIERTHINGS“ wiederum findet man nicht die typischen Hamburg Souvenirs, sondern die liebevoll gestalteten, besonders designten oder extrem geschmackvollen Dinge, die es so sonst nirgends gibt.

Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen, aus welchem Grund er auch immer die HafenCity und das Pierdrei besucht. Alleinreisende, die sich einfach nur treiben lassen wollen, Familien mit Kindern, die einerseits die Ruhe, andererseits die Rundum-Betreuung für Kinder, Business-Reisende, die im neuen Stadtteil HafenCity leben und/oder mit bis zu 100 Personen tagen wollen und vor allem alle Hamburger selbst sind gleichermaßen willkommen und finden perfekt auf sie zugeschnittene Angebote.

Dass ein einziges Haus mit so vielen kreativen Ideen und Konzepten gefüllt sein kann, erklärt letztlich der Blick auf die Betreiber, die einerseits unterschiedlicher nicht sein könnten, andererseits ungeahnte Synergien freigesetzt haben.

Neben dem Hotelier Kai Hollmann, der mit den 25hours Hotels den Markt der Designhotels maßgeblich geprägt und nicht weniger als eine neue Hotelkategorie geschaffen hat, sind das Theaterlegende Norbert Aust vom Schmidts Tivoli auf Hamburgs Reeperbahn und die Gebrüder Braun und Sebastian Drechsler vom Miniatur Wunderland, dem absoluten Touristenmagnet in Hamburgs Speicherstadt mit mehr als 1,4 Millionen Besuchern im Jahr.

Keinem der Beteiligten ging es darum, einfach nur ein weiteres Hotel zu betreiben, vielmehr war es allen eine Herzensangelegenheit, einen Ort zu schaffen, den es so noch nicht gibt und auch kein zweites Mal geben kann. Die HafenCity mag vielen Hamburgern selbst noch fremd sein und ein wirkliches Leben stellenweise vermissen lassen. Schon längst ist es aber einer der bedeutendsten Anziehungspunkte der Stadt, nicht zuletzt durch die Elbphilharmonie und andere Touristenmagnete.

Das Pierdrei Hotel HafenCity Hamburg erfüllt alle Voraussetzungen nicht weniger zu werden, als ein lebendiger Mittelpunkt dieses neuen, wachsenden Stadtteils.


 

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