Capri by Fraser und Premier Inn: Hotel-Boom ohne Ende in Leipzig

| Hotellerie Hotellerie

Das Design-Hotel Residence Capri by Fraser und das Premium-Economy-Hotel Premier Inn sind in Leipzig in die letzte Bauphase gestartet. Am Bahnhof der sächsischen Metropole entstehen 337 Zimmer und Apartments.

Nach dem traditionellen letzten Schlagen eines Zimmermannsnagels in einen der Dachbalken feierten die beiden Hotelketten zusammen mit der GBI AG sowie Vertretern von Stadt, der Architekturbüros und Investoren das Richtfest für das Hotel-Duo in bester City-Lage direkt vis-à-vis der Oper. Projektentwickler GBI ist in der Realisierung des Capri by Fraser in das Projekt involviert, Premier Inn entwickelt den Standort selbst.

„An einem solch prominenten Platz in der Leipziger Altstadt ist eine gute Immobilien-Lösung wichtig. Das prägt entscheidend das Gesicht der Stadt", betonte Clemens Schülke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde auch ein intensives Verfahren vor dem Gestaltungsbeirat der Stadt durchgeführt, mit der Prüfung und Diskussion vieler Konzepte. Durch die Abstimmung von Material und Konzeption bei beiden Gebäuden wird der Eindruck eines Ensembles vermittelt. Die beiden Architekturbüros Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten (Capri by Fraser)  und RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur+Städtebau (Premier Inn) arbeiteten deshalb auch intensiv zusammen.

Premier Inn hat dieses Mixed Use-Hotelprojekt möglich gemacht. Ursprünglich hatte das Unternehmen 2016 die komplette Fläche erworben. Etwa die Hälfte des Grundstücks wurde dann an die GBI AG weiterverkauft, mit der man zu dieser Zeit in Frankfurt/Main seinen Deutschland-Start absolviert hatte. Die GBI als größter Hotelentwickler Deutschlands wiederum suchte den Partner für die hervorragende Lage im Zentrum Leipzigs. Und die Wahl fiel auf die Serviced Apartments von Capri by Frasers. "Beide Häuser ergänzen sich ideal und werden gemeinsam von der Kombination profitieren",  betont Reiner Nittka, Vorstandssprecher der GB: "Ebenso wie bereits in Frankfurt am Main, an der dortigen Messe." Beide Ketten teilen sich an den Standorten eine gemeinsame Tiefgarage.

 

"Dieses Doppel-Hotel-Projekt passt auch deshalb gut, weil sich Leipzig zu einer wirtschaftlich boomenden und wachsenden Stadt entwickelt hat," erläutert Reiner Nittka. Dass das inzwischen in der ganzen Welt registriert wird, sehe man auch daran, dass sich zwei international führende Betreiber Ketten für den Standort entschieden haben.

 

Das Premier Inn ist eine Marke des Whitbread-Konzerns, führender Hotelbetreiber im Vereinigten Königreich mit mehr als 800 Hotels und rund 80.000 Zimmern Marktführer - und hierzulande auf Expansionskurs: Mindestens 20 Premier Inn Hotels sollen bis Ende 2020 in Betrieb sein. Mit der im Sommer 2020 geplanten Eröffnung des neuen Hotels in Leipzig wird Premier Inn erstmals in alle Himmelsrichtungen von Deutschland vertreten sein. "Der Standort direkt gegenüber der Oper und fußläufig vom Leipziger Hauptbahnhof ist ideal für uns," sagt Chris-Norman Sauer, Director Acquisitions von Premier Inn. "Dank der stets gut besuchten Messe ist Leipzig eine wichtige Adresse für Geschäftsreisende und entwickelt sich angesichts der konstant steigenden Besucherzahlen zunehmend zu einem beliebten Tourismus-Magnet". Premier Inn richtet sich an Freizeit- wie Geschäftsreisende und lockt mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Frasers Hospitality ist als führender asiatischer Betreiber Teil der Frasers Centrepoint Limited, einem der Schwergewichte an der Börse Singapur. Betrieben werden aktuell 105 Hotel- Residenzen und Boutique-Lifestyle-Hotels mit Zimmerservice im "Gold-Standard" in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie in Ostasien, Südostasien, Australien und Ozeanien. Dazu gehören neben Capri by Fraser auch die Marken Fraser Place, Fraser Residence, Fraser Suites und Modena by Fraser. Weitere Häuser befinden sich bereits in der Planung bzw. im Bau. Das Portfolio von Frasers Hospitality soll nach derzeitigem Stand auf 140 Hotels in den kommenden Jahren wachsen. Allein in Deutschland sollen bis 2023 insgesamt 20 Fraser Hotels auf dem Markt sein.

 

Capri by Fraser Residenzen gibt es neben Frankfurt bereits in Berlin und Frankfurt. Der Ausstattungsstandard entspricht einem 4-Sterne-Haus. Die Serviced Apartments werden durchgehend mit Kitchenette und Arbeitsbereich ausgestattet. "Somit eignet sich die Unterkunft in Leipzig auch für für Leisure- und Geschäftsreisende gleichermaßen", sagt Rebecca Hollants van Loocke, Chief Operating Officer for Europe and the Middle East von Frasers Hospitality: "Die Apartments werden dabei kunstvoll und technisch hochwertig eingerichtet." Das reicht vom elektronischen Check-In über den mit individuellen Angeboten nutzbaren Internet-TV bis hin zum e-Concierge. Zu den Serviceangeboten zählen ein Fitnessstudio sowie 24/7-Versorgung mit Speisen und Getränken. Zusätzlich verfügt das Haus über ein Business-Center, einen Waschsalon sowie Konferenzräume. Die öffentlichen Bereiche erinnern an ein offenes Wohnzimmer, inklusive Raumteiler-Elementen und Bücherregalen. Hollants van Loocke: "Das Hotel ist für alle Reisenden geeignet, von Leisure, Business, Gruppen bis hin zu langen Aufenthalten."

Das Premier Inn wird durch den Whitbread Konzern im eigenen Bestand gehalten. Das Capri by Fraser-Hotel wurde bereits vor Baubeginn durch den Investor Duxton Capital Advisors erworben. "Hotelinvestments gehören heute in jedes gut diversifizierte Immobi-lienportfolio. Bei unseren Investmententscheidungen sind Mikrolage und Betreiber wesentliche Kriterien", erläutert Duxton-Geschäftsführer Uwe Hellendahl: "Eine solche Toplage wie die des Capri by Fraser am Brühl spricht für sich. Wir freuen uns sehr über Frasers Hospitality als führenden Betreiber, da wir gerade in Asien große Chancen für die Destination Leipzig sehen," ergänzt Dr. Claus-Henning Tillner, ebenfalls Geschäftsführer bei Duxton. Das Unternehmen vertritt mehrere namhafte ausländische Endinvestoren bei deren Investments im deutschen Markt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach langem Rechtsstreit: Hostel auf Nordkoreas Botschaftsgelände in Berlin geschlossen

Das «City Hostel Berlin» auf dem Gelände der nordkoreanischen Botschaft ist geschlossen. Das teilte der Bürgermeister des Bezirks Mitte, Stephan von Dassel, am Freitag mit. «Das Gewerbe ist abgemeldet.» Damit ist ein langwieriger Rechtsstreit zu Ende gegangen.

Hotels in Österreich dürfen wieder öffnen

Auch in Österreich dürfen die Hotels wieder aufsperren - wenn auch unter Auflagen. Zudem dürfen sämtliche Freizeiteinrichtungen wieder öffnen und auch Kulturveranstaltungen sind mit Vorsicht wieder erlaubt. Die Gastronomie hat ihren Neustart bereits vollzogen.

Schweiz: Booking mit über 70 Prozent OTA-Marktanteil

Eine Umfrage zeigt: Auch in der Schweiz wachsen Online-Buchungskanäle weiterhin. Booking kommt auf einen Marktanteil von über 70 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben jedoch auch Direktbuchungen auf den hoteleigenen Websites an Bedeutung gewonnen.

Hotelimmobilie des Jahres 2020: hotelforum startet Ausschreibung

hotelforum hat die diesjährige Ausschreibung zum Wettbewerb „Hotelimmobilie des Jahres 2020“ gestartet. Angesprochen sind sowohl Hotelentwickler als auch -eigentümer und -betreiber, Architekten und Innendesigner. Im letzten Jahr gewann das Hotel Schgaguler in Kastelruth den Preis.

Deutsche Hospitality eröffnet wieder Hotels in Österreich

Pünktlich zu den Pfingstferien in manchen Ländern und den Lockerungen der Reisebeschränkungen öffnen das Steigenberger Hotel Herrenhof Wien und das Steigenberger Hotel & Spa Krems am 29. Mai auch für Urlaubsreisende ihre Türen.

Privatklinik eröffnet im Bayerischen Staatsbad Bad Brückenau

Der Fürstenhof im Staatsbad Bad Brückenau war ehemals gesellschaftlicher Mittelpunkt von Bad Brückenau und Sommerresidenz des Bayernkönigs Ludwig I. Ab dem 2. Juni 2020 öffnet das Haus seine Türen für Privatpatienten.

me and all hotel hannover eröffnet

Die Boutiquehotel-Marke der Lindner Hotels „me and all“ hat in Hannover ihren nächsten Standort eröffnet. Die LED-Schrift „Don‘t stop me now“ begrüßt die Gäste in der Lounge, auf den 165 Hotelzimmern soll die Leidenschaft für Musik durch große Bilder sichtbar werden.

Zimmerpreise in Corona-Zeiten: Welche Hotelrate jetzt die richtige ist (Video-Interview)

Marc Schnerr von Tageskarte hat Rainer M. Willa von HotelPartner interviewt, der hunderte Hotels berät, die richtigen Zimmerpreise zu finden. Fazit: „Hotels sollten an ihrer Preisstrategie fest halten und Preis-Dumping vermeiden. Die Vergangenheit zähle nicht mehr, da nichts mehr sei, wie es war.

Dorint klagt auf Entschädigung

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Greifswald entschieden hat, dass die Beschränkung der Bettenauslastung von 60 Prozent rechtswirksam ist, klagt nun die Dorint Gruppe auf Entschädigung. Zudem müsse das Kabinett für das anstehende Konjunkturpaket auch die Hotelbranche einbeziehen.

Premier Inn eröffnet 13 neue Hotels

Premier Inn setzt die geplanten Neueröffnungen in Deutschland in die Tat um. Trotz der aktuellen Lage hat das Hotelunternehmen dreizehn Häuser umgebaut, die aus dem Foremost-Ankauf vor zwei Jahren stammen.