Centro Hotel Group schließt Hotel Residence in Bonn

| Hotellerie Hotellerie

Die Centro Hotel Group mit Sitz in Hamburg hat sich dazu entschieden, den Betrieb des Bonner Hotels Residence zur Jahresmitte einzustellen. Nach einem Jahr pandemiebedingter Schließung und dem damit verbundenen schwierigen Einsatz für den Fortbestand des Hotels und den Erhalt der Arbeitsplätze, wurde die Entscheidung sowohl von Pächter- als auch Verpächterseite einvernehmlich getroffen. Die aktuelle wirtschaftliche Situation in Kombination mit fehlenden Mitteln für notwendige Investitionen, um auch in Zukunft den Ansprüchen der Gäste zu entsprechen, gab den Ausschlag für diese Entscheidung.

COO Homeira Amiri: „Leider sind wir durch die aktuelle Situation gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die der Pandemie und den politischen Entscheidungen geschuldet ist.“

Die Tourismusbranche stehe generell durch die Pandemie vor enormen Herausforderungen, so die Mitteilung. Viele Betriebe in Hotellerie und Gastronomie würden Verluste realisieren, die nicht ausgeglichen werden könnten. Anders als in anderen Wirtschaftszweigen könnten die ausgefallenen Umsätze im Tourismus nicht kompensiert oder aufgeholt werden. Status Quo sei derzeit, dass nicht einmal die angekündigten November- und Dezemberhilfen ausgezahlt würden. Homeira Amiri: „Die Ankündigung des Bundesfinanzministers, der Staat lasse die Unternehmen nicht im Stich hat sich für uns bisher nicht bewahrheitet.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.

Six Senses zieht ein Jahr nach dem Start ihres Female Wellness Programms eine positive Bilanz. Das Angebot kombiniert medizinische Diagnostik mit Ernährungsstrategien und ist bereits an mehreren Standorten verfügbar.

Das Berliner Hotel Das Stue erweitert sein digitales Angebot durch den neuen Video-Podcast „Man wird doch wohl fragen dürfen“. In der ersten Folge spricht General Manager Zeèv Rosenberg mit dem Moderator Dominik Porschen über die Hintergründe des Hauses.

Hyatt hat die Unterzeichnung des Vertrags für das Hyatt Select Berlin Prenzlauer Berg bekanntgegeben. Bei dem Projekt handelt es sich um das erste Haus der Marke Hyatt Select außerhalb der USA seit der Markteinführung.

Mehrere Medien berichten über unterschiedliche Darstellungen eines Konflikts beim Mandarin Oriental Hotel in Wien. Im Raum stehen Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe.