„Charlotte Gold“ in Berlin eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

360 Operator, eine Plattform für gewerbliche und wohnwirtschaftliche Betreiberkonzepte, hat das erste Projekt seiner neuen Marke „Stayurban Residences“ in Berlin Charlottenburg eröffnet. Das zuvor als Büro genutzte Gebäude aus den 1960er Jahren wurde saniert und mit einem neuen Design versehen. Das neue Apartmenthaus „Stayurban Charlotte Gold“ umfasst insgesamt 81 möblierte Wohnungen.

Den Bewohnern der Wohnungen stehen eine Dachterrasse, ein Loungebereich, ein Waschsalon, ein Fitnessraum sowie Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung. Die Eröffnung markiert den Startschuss für die neue Betreibermarke "Stayurban Residences".

„Mit Stayurban haben wir nunmehr unsere 11. Betreibermarke an den Start gebracht“, sagt Anja Müller, COO von 360 Operator. „Die Marke richtet sich an eine junge, urbane, designaffine Zielgruppe und bildet eine ideale Ergänzung zu unseren bestehenden Betreiberkonzepten, die von Kindertagesstätten über Pflegeeinrichtungen, studentisches Wohnen und Hotels bis hin zu Self Storage reichen. Unser Ziel ist es, Stayurban in den kommenden Jahren als Premiummarke im Bereich Business Living in Deutschland zu etablieren. Dazu prüfen wir derzeit den Ankauf weiterer Häuser.“

„Das markante Interior-Design nimmt mit seinen botanischen Mustern, künstlerisch gestalteten Tapeten und Gold als Akzentfarbe zu den dunklen Grüntönen das Thema des Urban Jungle auf und stammt vom Hamburger Büro JOI-Design. „Dabei fungiert das Motiv des Großstadtdschungel einerseits als Referenz an die pulsierende Metropole Berlin“, erläutert Anja Müller das Design-Konzept. „Gleichzeitig wirken die naturnahen Farben und Muster beruhigend. Damit setzen wir einen Kontrapunkt zur Hektik der Großstadt und unterstreichen den Charakter von 'Stayurban Charlotte Gold' als Rückzugs- und Ruheort für seine Bewohnerinnen und Bewohner.“

Neben dem Design wartet das Apartmenthaus auch mit Kunst auf: Das Berliner Künstlerkollektiv KlebeBande hat den Durchgang zum begrünten Hinterhof mit einer Kombination aus Urban-Jungle-Motiv und dem für die Künstlergruppe typischen schwarz-weißen Bandmuster gestaltet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?