Chedi Hospitality expandiert nach Japan

| Hotellerie Hotellerie

Chedi Hospitality kündigt seinen Markteintritt in Japan mit dem Projekt The Chedi Niseko an. Das Boutique-Hotel in Hirafu, dem Zentrum von Downtown Niseko, soll im Juni 2029 fertiggestellt werden. Die Eröffnung markiert die Rückkehr der Marke nach Asien und stärkt die Präsenz in ausgewählten alpinen Destinationen.

Strategische Entscheidung für den Standort

Das neue Hotel entsteht in einer der bekanntesten Ski- und Naturlandschaften Japans und bietet direkten Zugang zu Skipisten, einer vielfältigen Gastronomieszene und ganzjährigen Outdoor-Aktivitäten. Mit dem Projekt reagiert Chedi Hospitality auf die wachsende internationale Nachfrage nach hochwertigen, erlebnisorientierten Aufenthalten in Japan.

Stephan Schupbach, CEO von Chedi Hospitality, betont die Einzigartigkeit des Standortes: „Niseko vereint auf einzigartige Weise natürliche Schönheit, internationale Strahlkraft und Relevanz zu jeder Jahreszeit.“ Im Rahmen der Vorbereitungen plant Chedi Hospitality in den nächsten drei Wintern saisonale, kulinarische Erlebnisse anzubieten, die einen Einblick in das gastronomische Konzept des Hotels geben sollen.

Shania Zhang, President der Ryowha Group, beschreibt das Vorhaben als eine langfristige Investition: „Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir eine Destination, die das Angebot in Niseko auf ein neues Niveau hebt und dabei tiefen Respekt für die Umgebung wahrt.“

Fokus auf alpines Erbe und nachhaltiges Wachstum

Mit The Chedi Niseko baut die Marke auf ihrem alpinen Erbe auf, das in Andermatt begründet wurde. Das Projekt soll die Position des Unternehmens als Anbieter kuratierter Bergerlebnisse stärken. Die Gruppe verfolgt eine Wachstumsstrategie, die sich auf Substanz statt Größe konzentriert, um dauerhaften Wert an den Standorten zu schaffen. Das Design des Hotels soll die Authentizität und Raffinesse der Marke widerspiegeln und sich kulturell in die Umgebung einbetten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.

B&B Hotels führt das deutsche Hotelmarkenranking von PKF mit 240 Häusern an. Garner verzeichnet mit 23 zusätzlichen Hotels den größten jährlichen Zuwachs; Premier Inn erhöht seine Zimmerkapazität zwischen 2022 und 2026 um 102 Prozent. Komplettes Ranking bei Tageskarte.

Hilton plant das erste deutsche Hotel der Marke Tempo by Hilton am Flughafen München. Das Haus mit 199 Zimmern soll 2029 zusammen mit der Munich Arena eröffnen; als Betreiber ist die Flughafentochter Allresto vorgesehen.

Novum Hospitality hat den Betrieb des Holiday Inn Express Munich Airport – Erding übernommen. Das Hotel verfügt über 114 Zimmer und ist das zweite ehemalige Revo-Hotel, das in den Betrieb der Hamburger Gruppe übergeht.

Eine neue h2c-Studie untersucht den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Hotelketten weltweit. Trotz einer hohen Verbreitung fehlen vielen Unternehmen noch Strategien, Kompetenzen und technische Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz.

The Hoxton eröffnet im Sommer 2027 ein zweites Hotel in Deutschland. Das Haus entsteht am Alten Wall in der Hamburger Innenstadt und wird 188 Zimmer auf zehn Stockwerken umfassen.

CA Immo hat das IntercityHotel Frankfurt Hauptbahnhof Süd an ein Fondsvehikel von Art-Invest Real Estate verkauft. Damit trennt sich das Immobilienunternehmen von seinem letzten ausschließlich als Hotel genutzten Gebäude.