Chinesen verkaufen Anteil an Hotelkette NH nach Thailand

| Hotellerie Hotellerie

Der hoch verschuldete Deutsche-Bank-Großaktionär HNA verkauft seine Anteile an der spanischen Hotelkette NH. Käufer ist die Thai Minor International-Gruppe, die das Paket von insgesamt 26,5 Prozent übernimmt. Dafür legen die Käufer 622 Millionen Euro auf den Tisch.

Minor International ist einer der größten Hotel- und Gastronomiekonzerne im asiatisch-pazifischen Raum und betreibt dort 160 Hotel und knapp 2.000 Restaurants. Das in Bangkok ansässige Unternehmen erklärte, nun auch ein Angebot Offerte für die gesamte Hotelkette NH abgeben zu wollen. Nach dieser Offerte wäre NH 2,5 Milliarden Euro wert. Bislang hielt Minor 9,5 Prozent an NH. Zu NH gehören über 370 Hotels in 30 Ländern.

"Heute beginnen wir eine neue Ära und treiben die Investitionsstrategie voran, um unsere Position in der europäischen Hotelbranche weiter zu festigen", sagte Dillip Rajakarier, CEO von Minor Hotels. "Wir werden in der Lage sein, ein Netzwerk von über 540 Hotels mit einer Reichweite in Asien, Ozeanien, dem Nahen Osten, Afrika und Europa aufzubauen. Minor kann die NH Hotel Group auch mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Lebensmittel und Getränke unterstützen, um das Kundenerlebnis zu verbessern und Umsatzpotenziale zu maximieren. Gemeinsam werden wir uns so aufstellen, dass wir den Kunden einen Mehrwert bieten und mehr Wachstumschancen zu schaffen, als dies beide Unternehmen allein erreichen könnten."
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Porträts zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.