Citadines-Aparthotel am Kurfürstendamm in neuem Gewand

| Hotellerie Hotellerie

In der deutschen Hauptstadt erstrahlt das Citadines Kurfürstendamm, nach umfassender Renovierung der Apartments und öffentlichen Bereiche, jetzt in neuem Glanz. Inspiriert wurde das neue Design des Hauses von den Schneidereien in Berlin.

Mit der „Berliner Durchreise“ entstand hier vor 200 Jahren die älteste Modemesse der Welt, in der Weimarer Republik war Berlin die Modehauptstadt schlechthin und selbst nach Kriegsende begann der Wiederaufschwung unmittelbar, wobei sich ein Großteil der Ateliers um den Kurfürstendamm ansiedelte.

Dieser Nachbarschaftsgeschichte zu Ehren dreht sich im renovierten Citadines Kurfürstendamm alles um Muster und Handwerkskunst. Das beginnt bei den Nadelstreifen und Karomustern in Vorhang-, Sessel-, Kissen- sowie Teppichstoffen und setzt sich fort beim Fischgrätenmuster in den Bodenbelägen der 117 Zimmer. Individuell angefertigte Schreinerarbeiten greifen ebenfalls das Design auf, etwa an den Kopfenden der Betten, bei den Garderoben und sogar beim Spritzschutz in den Apartmentküchen. Die Renovierung umfasste das gesamte Gebäude. Dazu wurden Böden, Wandbeläge, Möbel und die Beleuchtung erneuert; Küchengeräte, Aufzüge und die Sanitäranlagen in den Bädern ausgetauscht sowie und ein nachhaltiges Energiesystem eingebaut. Auch die öffentlichen Bereiche präsentieren sich in frischem Gewand. So wurden unter anderem die Lobby und der Fitnessraum modernisiert. Die Frühstücks- und Gästelounge überzeugt nun mit einem flexiblen Konzept, das es den Gästen ermöglicht, dort zu arbeiten, zu entspannen oder sich mit anderen zu treffen.

Übernachtungen im Citadines Kurfürstendamm kosten für bis zu zwei Personen in einem Classic Studio einschließlich Frühstück ab 98 Euro.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.

Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.