Corporate Health – gesunde und glückliche Mitarbeiter

| Hotellerie Hotellerie | Anzeige

Was genau ist Corporate Health?

Corporate Health bezeichnet im Grunde eine gesunde Unternehmenskultur und die Maßnahmen, die für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter* in einem Betrieb getroffen werden. Im Zuge dieses betrieblichen Gesundheitsmanagements wird Wert daraufgelegt, dass die Angestellten nicht nur körperlich fit sind und bleiben, sondern auch mit ihrem Arbeitsumfeld zufrieden sind. Denn zufriedene Mitarbeiter sind leistungsfähiger – und davon profitiert nicht nur jeder einzelne Mitarbeiter sondern gleichermaßen das Unternehmen.

Wodurch werden die Zufriedenheit und die Gesundheit der Mitarbeiter erhöht?

Durch sogenannte Benefits versuchen zahlreiche Betriebe, attraktiver für potenzielle Mitarbeiter zu werden, da gut ausgebildete Fachkräfte sehr begehrt sind – nicht nur in der Hotellerie und Gastronomie. So stehen in vielen Büros beispielsweise Kicker-Tische oder andere Freizeitangebote, um kleine Pausen für die Mitarbeiter zu schaffen. Zur Unterstützung der körperlichen Gesundheit werden Angestellte häufig mit frischem Obst versorgt und die Teilnahme an Lauf- oder auch Yogagruppen sorgt für einen Ausgleich zum vielen Sitzen im Büro. Dieses kann durchaus auch als remotes Angebot zur Verfügung gestellt werden, um in außergewöhnlichen Zeiten sowohl das gesundheitliche Wohl der Mitarbeiter zu unterstützen als auch den Zusammenhalt zu stärken, trotz allen Abstands.

Auch in der Hotelbranche wird einiges getan, um den Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten und potenzielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen sowie Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Hier werben Betriebe gegebenenfalls mit einem besonders familiären Arbeitsklima, Unterstützung bei der Wohnungssuche oder gar einer Unterkunft im eigenen Hotel. Oft ist auch die Mitarbeiterverpflegung während der Arbeitszeiten inklusive und es wird die Nutzung des Spa-Bereichs angeboten. Vergünstigungen bei Hotelübernachtungen und andere Partnerangebote gehören ebenfalls zu den Benefits, die in der Hotellerie bei vielen Arbeitgebern zu finden sind und bei Mitarbeitern gut angenommen werden.

Eine immer größere Rolle spielt für zufriedene Mitarbeiter zudem ein gewisser Handlungsspielraum am Arbeitsplatz. Das Verhalten der Führungskräfte und ihr Umgang mit den Angestellten sind dabei von großer Bedeutung. Denn so großartig die Zusatzleistungen auch sein mögen: Wenn sich die Angestellten eingeengt und schlecht behandelt fühlen oder ihre Leistungen nicht anerkannt werden, schlägt dies auf die Arbeitsmoral oder führt im schlimmsten Fall zu psychischen Erkrankungen oder Kündigungen, verbunden mit Kosten und Unzufriedenheit auf beiden Seiten.

Deshalb sollten Arbeitgeber die Work-Life-Balance nicht vernachlässigen, um zufriedene und langfristig gesunde Mitarbeiter im eigenen Unternehmen zu haben. Die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben – seien es Familie, Freunde oder Hobbys – ist ungemein wichtig. Nur bei ausreichend langen Entspannungsphasen ist es den Mitarbeitern möglich, wieder Energie zu tanken und mit Freude die volle Leistung im Arbeitsleben zu bringen.

Vorteile sowohl für das Unternehmen als auch die Mitarbeiter:

  • Weniger Krankheitstage:

Nutzen die Mitarbeiter angebotene Sportmöglichkeiten, tun sie etwas für ihre körperliche Fitness, gezielte Entspannung und Stressabbau. Dies führt zu weniger krankheitsbedingten Ausfällen, wovon sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen profitieren.

  • Geringere Fluktuation:

Fühlen sich Mitarbeiter in einem Betrieb aufgrund der Unternehmenskultur und des Arbeitsklimas wohl, gibt es für sie weniger Gründe, sich nach einem neuen Arbeitsplatz umzusehen. Die hierdurch geringere Personalfluktuation führt bei Unternehmen zur Vermeidung unnötiger Kosten. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind demnach lohnenswert.

  • Teambuilding:

Doch nicht nur die körperliche Fitness und mentale Gesundheit sind entscheidende Faktoren für zufriedene Mitarbeiter. Auch gesunde Ernährung trägt zur Gesundheit bei. So stehen neben gesundem Kantinenessen bei dem einen oder anderen Arbeitgeber auch Kochkurse für Mitarbeiter auf dem Programm. Neben Tipps für eine ausgeglichene Ernährung wird hier gleichzeitig das Teambewusstsein gestärkt. - Als Teambuilding-Maßnahme können außerdem Sportangebote genutzt werden, sowohl face-to-face als auch remote. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemeinsamen online Yoga- oder Rückenfit-Kurs oder aber einer Jogging- oder Walkingrunde, um Kontakte zu knüpfen und den Teamgeist zu stärken.

Bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers lohnt es sich daher, bereits im Vorfeld in Erfahrung zu bringen, wie es mit der Unternehmenskultur, dem Arbeitsklima und gesundheitsfördernden Maßnahmen (Corporate Health) aussieht. Um langfristig im Job zufrieden zu sein, muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Aspekte welche Gewichtung erhalten. So kann jeder bereits in seinem Bewerbungsprozess selektieren und schneller den Arbeitgeber finden, bei dem er sich wohlfühlt und der der nächste Karriereschritt sein könnte. Auch kann so jedes Unternehmen bereits bei potenziellen Bewerbern punkten durch attraktive Angebote im Corporate Health-Bereich, eine Win-Win-Situation.

Dieser Artikel erschein zuerst bei www.hotelcareer.de

*Zugunsten besserer Lesbarkeit verwenden wir in unseren Texten bei allgemeinen Personen- oder Stellenbezeichnungen etc. stellvertretend für alle Geschlechter die männliche Form.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki