Côte d’Azur: Luxus-Hotspot erweckt Zannier Privatinsel Bendor zu neuem Leben

| Hotellerie Hotellerie

Im Mai 2026 wird die französische Riviera um eine exklusive Luxusadresse reicher: Das Zannier Bendor Resort empfängt auf der privaten Mittelmeerinsel Île de Bendor seine ersten Gäste. Die rund sieben Hektar große Insel vor der Küste von Bandol in der Provence liegt etwa 45 Kilometer östlich von Marseille. Die autofreie Insel ist ausschließlich per kurzem Bootsshuttle vom Hafen Bandol aus erreichbar und gilt als historisches Juwel der Côte d’Azur.

Der Pastis-Schöpfer und Mäzen Paul Ricard erwarb die Insel im Jahr 1950 und etablierte sie als Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und Besucher mit Ateliers, Galerien und zwei Hotels. 75 Jahre später kehrt der französische Hotelier Arnaud Zannier, bekannt für seine „Simple Mastery”-Philosophie, in seine Heimat zurück und übernimmt gemeinsam mit Ricards Urenkel Marc de Jouffroy die Insel.

Das Ziel der Neuentwicklung ist laut Arnaud Zannier, „Paul Ricards Traum von einer Insel neu zu interpretieren und einen Ort zu schaffen, der seinen Geist der Kreativität, des Teilens und der Offenheit widerspiegelt“. Die historische Bausubstanz wurde in Zusammenarbeit mit den Architekten Hardel Le Bihan und den Landschaftsplanern von Niez Studio Paysagistes über fünf Jahre sensibel restauriert und in eine moderne Form übersetzt. Nachhaltigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle.

93 Zimmer in drei Designwelten

Das Resort wird insgesamt 93 Zimmer, Suiten und Häuser bieten, die provenzalisches Flair mit modernem Luxus verbinden. Sie sind in drei unterschiedliche Designwelten unterteilt. Der Bereich Delos ist inspiriert vom glamourösen Riviera-Stil der 1960er Jahre. Der Soukana Wing ist konzipiert für Familien und Wellnessgäste. Die Madrague Houses sind fünf zweistöckige Residenzen in Hafennähe, ausgestattet mit privaten Gärten. Die Inneneinrichtung verbindet provenzalischen Charme mit elegantem, modernem Design, das dem reduzierten, kultivierten Stil der Zannier Hotels entspricht.

Gastronomie und Wellness als zentrale Elemente

Unter der Leitung von Küchenchef Lionel Levy umfasst das gastronomische Angebot acht Konzepte. Dazu zählen das Fine-Dining-Restaurant „Le Grand Large“ mit Meerblick und wechselnden Gastköchen, das „Café Paul Ricard“ mit provenzalischer Küche sowie die intime Cocktailbar „Bar Patrick“. Hinzu kommen das mediterrane Lifestyle-Konzept „Nonna Bazaar“, asiatische Fusionsküche und eine Crêperie.

Ein weiteres Highlight ist das Spa-Zentrum, das mit 1.200 Quadratmetern zu den größten an der französischen Mittelmeerküste zählt. Es vereint Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Akupunktur, Osteopathie und Naturheilkunde. Das Resort bietet zudem Yoga-, Pilates- und Fitnessbereiche, Innen- und Außenpools, Hammam, Moorbad sowie Tennis- und Pickleball-Plätze. Das kulturelle Erbe von Paul Ricard wird durch eine Kunstgalerie, drei Ateliers und wechselnde Ausstellungen fortgeführt. Ein Concept Store und ein Kinderclub runden das umfassende Angebot ab.

Zannier Hotels erweitert globales Portfolio

Seit 2011 entwickelt Arnaud Zannier weltweit Hotels und Anwesen unter seiner Philosophie „Simple Mastery“, die lokale Kultur, Natur und Gastronomie erlebbar machen. Zum Portfolio gehören unter anderem Häuser in Kambodscha (Phum Baitang), Namibia (Omaanda und Sonop) und Vietnam (Bãi San Hô). Mit der Eröffnung von Zannier Bendor in Frankreich und dem geplanten Zannier Zardun in Saudi-Arabien erweitert der Hotelier sein internationales Portfolio. Die Preise für das Zannier Bendor positionieren sich im oberen Luxussegment.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelvereinigung Small Luxury Hotels of the World verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Zuwachs von 29 Mitgliedshäusern. Das globale Netzwerk wächst damit auf insgesamt über 700 Standorte in 100 Ländern an.

Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group übernimmt Proark vier Hotels in Deutschland. Der Betreiber plant laut Mitteilung Modernisierungen und eine Weiterführung der Standorte.

Accor hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,313 Milliarden Euro erzielt. Der RevPAR legte nach Angaben des Unternehmens um 5,1 Prozent zu. Das Geschäft habe sich in einem durch den Konflikt im Nahen Osten belasteten Umfeld entwickelt.

Mit der Eröffnung des Conrad Athens The Ilisian bringt Hilton seine Luxusmarke Conrad erstmals nach Griechenland. Das ehemalige Hilton Athens wurde dafür vollständig umgestaltet und bietet nun neben 278 Zimmern umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.