CPH Hotels wächst mit drei neuen Mitgliedern

| Hotellerie Hotellerie

Bedeutende Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich in der Villa Rissen in den Hamburger Elbvororten bereits in den 1950er Jahren beraten. Im Januar 2019 hat das Haus als Conference Partner Hotel wiedereröffnet. Dafür wurde die Kaufmannsvilla auf dem parkartigen Gelände um einen Anbau mit 46 Zimmern ergänzt. „Im Februar haben wir hier auch unsere Mitglieder zum Jahresmeeting eingeladen und ganz besondere zwei Tage erlebt“, berichtet Sabine Möller, Geschäftsführende Gesellschafterin der CPH Hotels.

Als ein weiteres neues Mitglied begrüßt die Hotelkooperation das ArtHotel Kiebitzberg in der Hansestadt Havelberg. 34 Zimmer und Suiten inmitten einer weitläufigen Parkanlage treffen hier auf die ArtGalerie und das KunstQuartier. Damit verbunden ist ein Programm an Konzerten, Lesungen und Kabarettveranstaltungen.

Erstmals begrüßen die CPH Hotels mit dem Agroturismo Fincahotel Son Pou auch ein Mitglied auf Mallorca: Der ehemalige Gutshof stammt aus Jahr 1859 und wurde von dem deutschen Hotelier Michael Franke als Agroturismo Fincahotel Son Pou in Felanitx im Jahr 2018 übernommen. Die elf Zimmer und Apartments sowie eine kleine Gastronomie sind dabei eingebettet in eine über 100.000 m² große Landschaft aus Oliven-, Granatäpfeln- und Zitronenbäumen im Ortsteil Son Mesquida. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die deutsche Hotellerie befindet sich im Wandel. Für 2026 zeigt sich ein Markt mit stabilisierten Übernachtungszahlen, aber steigenden Kosten, Fachkräftemangel und verändertem Buchungsverhalten. Klassische Preisstrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Die Vestige Collection eröffnet im April das Boutique-Hotel Binidufà auf Menorca. Das Haus mit elf Zimmern ergänzt das bestehende Anwesen Son Ermità und setzt auf ein vegetarisches Gastronomiekonzept sowie eine Architektur, die historische Substanz mit lokalem Design verbindet.

Mit dem W Sardinia Poltu Quatu eröffnet im Frühjahr 2026 ein neues Luxusresort an der Costa Smeralda. Das Haus setzt auf eine architektonische Verbindung aus modernem Design und sardischer Tradition, ergänzt durch ein umfangreiches kulinarisches Angebot.

Die REVO Hospitality Group, die bis 2025 unter dem Namen HR Group tätig war, übernahm 2008 ein erstes Hotel in Leipzig. Nicht zuletzt durch Übernahmen anderer Gruppen, wuchs das Unternehmen in den letzten Jahren rasant auf aktuell 250 Hotels mit 1,3 Milliarden Euro. Vor allem führte diese starke Expansion zu Doppelstrukturen und Integrationsproblemen.

Im April 2026 eröffnet das neue Arcotel Tabakfabrik im 109 Meter hohen Quadrill Tower in Linz. Das 4-Sterne-Haus bietet 189 Zimmer im Industrial-Design, weitläufige Konferenzflächen und ein innovatives Gastronomiekonzept im 27. Stockwerk.

Die REVO Hospitality Group​​​​​​​ steckt in finanziellen Turbulenzen. Jetzt soll das Unternehmen, einer der größten europäischen Multibrand-Hotelbetreiber, bis zum Sommer in Eigenverwaltung saniert werden. Rund 140 Gesellschaften der Gruppe haben beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

Die Hotelgruppe Achat Hotels hat ihren im Jahr 2025 eingeleiteten Sanierungsprozess abgeschlossen und startet zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2026. Nach einem Verfahren der Insolvenz in Eigenverwaltung wurde das Unternehmen restrukturiert und die Anzahl der Betriebe signifikant gesenkt.

Die Medienberichte rund um Europas größten White-Label-Hotel-Betreiber, die Revo Hospitality, spitzen sich zu. Wie das Fachmagazin Hotel vor 9 berichtet, seien zahlreiche Häuser der Marken Mercure, Mövenpick und Pullman nicht mehr über die zentralen Reservierungssysteme von Accor sowie über große Portale buchbar.

Hilton erweitert sein Markenportfolio um die Apartment Collection by Hilton. In Kooperation mit Placemakr bietet der Konzern ab 2026 voll ausgestattete Apartments in urbanen Lagen an, die den Komfort einer Wohnung mit dem Servicestandard der Hotelgruppe kombinieren sollen.

Der Hotelkongress 2026 in Linz versammelt über 600 Branchenvertreter der österreichischen Hotellerie. Im Fokus stehen der Abbau bürokratischer Hürden sowie die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismusstandorts Oberösterreich.