Credit Suisse verkauft “goldenes Ei” in Davos an Aevis Victoria

| Hotellerie Hotellerie

Aevis Victoria SA, die Muttergesellschaft der Victoria‐Jungfrau AG kauft, über ihre Tochtergesellschaft Swiss Hotel Properties, das InterContinental-Hotel in Davos und weitere Herbergen von Credit Suisse. Aevis wird auch Betreiber der Hotels. Mit den Gebäuden Mont Cervin und Petit Cervin in Zermatt, dem InterContinental in Davos und weiteren Hotelobjekten wird das bestehende Portfolio der Aevis Victoria-Tochtergesellschaft Swiss Hotel Properties SA per 1. Januar 2020 auf knapp 500 Millionen Franken anwachsen.

Aevis Victoria kontrolliert damit den Betrieb und die Liegenschaften der Seiler Hotels in Zermatt, welche 2011 separiert und nun wieder zusammengeführt werden, was eine bessere Planung der langfristigen Entwicklung und Investitionen ermöglichen soll. Die Gruppe übernimmt zudem die Rechte an den Marken «Seiler Hotels», «Mont Cervin» und «Petit Cervin», die beim Verkauf der Gebäude an CS REF Hospitality übertragen wurden. Der Kaufpreis wurde mit einem leichten Abschlag zum Marktwert per 31. Dezember 2018 festgelegt. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Aevis Victoria gleichzeitig auch die Weriwald AG, die das InterContinental Hotel in Davos betreibt.

Aevis Victoria SA investiert in Healthcare, Lifestyle und Infrastruktur. Die wichtigsten Beteiligungen von Aevis Victoria bestehen aus Swiss Medical Network, der zweitgrössten Privatklinikgruppe der Schweiz; aus der Victoria‐Jungfrau AG, einer Hotelkette mit vier Luxushotels in der Schweiz; aus Infracore SA (19%), einem auf Spital‐ und Gesundheitsinfrastruktur spezialisierten Unternehmen, sowie einem Immobiliensegment mit Liegenschaften im Medizin‐ und Hotelbereich; aus Medgate AG (40%), dem Marktführer in der Telemedizin in der Schweiz, und aus NESCENS SA, einer Marke für Prävention und better‐aging. Aevis Victoria ist an der SIX Swiss Exchange im Swiss Reporting Standard unter dem Kürzel AEVS.SW kotiert. www.aevis.com.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.