Credit Suisse will das Hotel Savoy in Zürich verkaufen

| Hotellerie Hotellerie

Die Schweizer Großbank Credit Suisse steht aktuell unter Beobachtung der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Die Aktien der Credit Suisse sind innerhalb weniger Tage eingebrochen. Nun will die Bank auch noch das Luxushotel Savoy in Zürich verkaufen – die teuerste Adresse in der Schweiz.
 

„Die Credit Suisse überprüft ihr Immobilienportfolio im Rahmen ihrer globalen Immobilienstrategie auf einer regelmäßigen Basis“, zitiert Spiegel online eine Sprecherin der Credit Suisse. Die Bank habe sich dabei entschieden, ein Verkaufsverfahren für das Hotel Savoy einzuleiten, so die Sprecherin. Wie es in dem Spiegel-Bericht weiter heißt, soll auch schon ein potenzieller Käufer in Aussicht sein. Dem Hotelmilliardär Götz Bechtolsheimer soll demnach bereits ein Angebot vorgelegt worden sein. Eine Bestätigung gibt es derzeit jedoch nicht.

Das Traditionshaus Savoy Hotel Baur en Ville aus dem Jahr 1838 liegt am Paradeplatz, dem Zentrum des Schweizer Finanzplatzes. Das Hotel, das aktuell renoviert wird, soll einen Wert von rund 400 Millionen Franken (rund 411 Millionen Euro) haben. Nach der Renovierung wird es von der Mandarin-Oriental-Gruppe betrieben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Hyatt-Umfrage zeigt aktuelle Präferenzen bei der Hochzeitsplanung und beziffert das durchschnittliche Budget in Deutschland auf rund 30.000 Euro. Neben der Standortwahl gewinnen neue Reiseformen rund um die Flitterwochen an Bedeutung.

Habyt hat den ersten Standort in der österreichischen Hauptstadt eröffnet. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Aparthotel für Kurz- und Langzeitaufenthalte, das insgesamt 319 Studios auf sieben Etagen umfasst.

Leonardo Hotels Central Europe und Goodbytz kooperieren beim Einsatz autonomer Küchenroboter. Im 510-Zimmer-Haus Leonardo Smart Vienna Airport bereitet der Roboter Luca künftig durchgehend Salate und Bowls für die Gäste zu.

Das Hotel Maximilian's in Augsburg hat einen Neubau in der Katharinengasse eröffnet. Die Erweiterung umfasst für rund acht Millionen Euro sieben neue Suiten sowie einen ganzjährig beheizten Pool auf dem Dach des Gebäudes.

BWH Hotels Central Europe ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen: Der Gesamtumsatz der angeschlossenen Hotels stieg auf rund 370,5 Millionen Euro. Getragen wurde die Entwicklung vor allem von einer höheren Nachfrage.

Expedia Group hat nach einem starken zweiten Quartal ihre Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen meldet zweistellige Zuwächse bei Bruttobuchungen und Umsatz sowie ein deutliches Wachstum im B2B-Geschäft.

Mit der Villa Florhof hat am 1. August 2026 das erste Lalique Boutique Hotel in Zürich eröffnet. Der Hotelbetrieb beginnt wenige Wochen nach dem Ende der geplanten Zusammenarbeit mit dem ursprünglich als kulinarischer Leiter vorgesehenen Christian Jürgens.

Booking Holdings sieht seine Marken zwar zunehmend in Antworten von KI-Systemen vertreten. Der daraus resultierende Verkehr bleibt nach Angaben des Unternehmens jedoch gering. Gleichzeitig bestätigte der Konzern einen OpenAI-Test für ein CPC-Werbemodell sowie eine enge Zusammenarbeit mit Google.

Das Mandarin Oriental Punta Negra ist offiziell eröffnet. Im Rahmen einer Zeremonie mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahm die Hotelgruppe ihr erstes Haus auf der Balearischen Insel in Betrieb.

Microsoft warnt vor einer weltweiten Cyberangriffswelle auf Hotelnetzwerke und Anmeldeseiten. Die Angreifer leiten den Datenverkehr von Gästen um, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugangsdaten von Geschäftsreisenden zu entwenden.