Goodbytz startet in der Hotellerie - Leonardo Hotels setzt auf Küchenroboter

| Hotellerie Hotellerie

Das Hamburger Robotics-Unternehmen Goodbytz und Leonardo Hotels Central Europe haben eine Partnerschaft vereinbart. Im Rahmen dieser Kooperation kommt im Leonardo Smart Vienna Airport künftig der autonome Küchenroboter Luca zum Einsatz. Das Gerät sei darauf ausgelegt, direkt vor Ort rund um die Uhr frische Salate sowie Bowls zuzubereiten. Mit dem Projekt erschließe das Technologieunternehmen ein weiteres Marktsegment für den Einsatz automatisierter Verpflegungssysteme.

Schritt in die Hotellerie

Für das Goodbytz bedeute die Vereinbarung mit der Hotelgruppe nach eigenen Angaben einen weiteren Schritt beim Ausbau autonomer Verpflegungsinfrastrukturen im Gastgewerbe. Der Entwickler produziert Roboter-Systeme für die Zubereitung von Speisen, die bereits in Unternehmen, Kliniken, Universitäten, im Einzelhandel sowie im Verteidigungsbereich betrieben werden (Tageskarte berichtete). Durch die Installation in Österreich bediene der Anbieter nun auch den Beherbergungssektor.

Autonome Verpflegungssysteme für durchgehenden Service

Das Leonardo Smart Vienna Airport befindet sich in der Nähe des Flughafens Wien-Schwechat und verfügt über 510 Zimmer, womit es zu den kapazitätsstärksten Betrieben der Region gehört. Das Haus sei als weltweit größtes Gebäude seiner Art in Holzbauweise errichtet worden und verfolge eine Ausrichtung auf digitale Dienstleistungen. Zu den bestehenden Angeboten zählen ein 24-Stunden-Self-Check-in sowie offene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche (Tageskarte berichtete).

Stephan Löwel, COO DACH von Leonardo Hotels Central Europe, erklärt, dass Gäste maximale Flexibilität während des Aufenthalts erwarten. Der Einsatz des Roboters schaffe ein ergänzendes Angebot, das rund um die Uhr Mahlzeiten ermögliche. Dr. Hendrik Susemihl, Mitgründer und Geschäftsführer von Goodbytz, verweist darauf, dass sich Hotels zu digital vernetzten Orten entwickeln. Autonome Systeme unterstützen Betriebe dabei, den Zugang zu frisch zubereiteten Speisen jederzeit zu gewährleisten.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.