DEHOGA Baden-Württemberg kürt Landessieger der Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe

| Hotellerie Hotellerie

33 Auszubildende aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe haben sich bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften in Calw miteinander gemessen. Der vom DEHOGA Baden-Württemberg ausgerichtete Wettbewerb fand am 24. und 25. Juni 2026 an der Landesberufsschule in Calw statt. Am Ende wurden in fünf Ausbildungsberufen die Landessieger gekürt.

Nach Angaben des DEHOGA Baden-Württemberg nahmen Auszubildende kurz vor ihrem Ausbildungsabschluss an den praktischen und theoretischen Wettbewerben teil. Insgesamt hatten sich mehr als 90 Nachwuchskräfte zunächst über eine digitale Theorieprüfung qualifiziert. Rund ein Drittel erreichte die Endrunde in Calw.

Nachwuchskräfte setzen sich in fünf Ausbildungsberufen durch

Bei den Fachleuten für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie gewann Sulamith Hahn vom Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden vor Vincent Baral vom Hotel Erbprinz in Ettlingen und Colin Drews von den Europapark Hotels in Rust.

Den Wettbewerb der Köchinnen und Köche entschied Katharina Möhrle vom Wellness-Hotel Tanne Tonbach in Baiersbronn für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Tim Forberg vom Hotel Therme Bad Teinach sowie Benedikt Sauter von der Krone Schnetzenhausen in Friedrichshafen.

Bei den Hotelfachleuten belegte Kim-Jasmine Krautwurst vom Hotel Krone Tübingen den ersten Platz. Catalina Mitrov vom Maison Messmer in Baden-Baden und Michelle Beha vom Der Öschberghof in Donaueschingen wurden Zweite und Dritte.

Den Wettbewerb der Fachleute für Systemgastronomie gewann Elias Seiler von Udo in Tübingen vor Kian Musa von Dönasty Deutschland in Stuttgart und Shamaine Kimberly Zuze von der Raststätte Aichen in Nellingen.

Bei den Kaufleuten für Hotelmanagement setzte sich Lisa Mießmer vom Hotel Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal durch. Laurenz Fugmann vom Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden sowie Samira Noelle Braun, ebenfalls vom Hotel Bareiss, belegten die weiteren Podestplätze.

Sieger vertreten Baden-Württemberg bei den Deutschen Meisterschaften

Die Erstplatzierten in den Ausbildungsberufen Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, Koch/Köchin sowie Hotelfach werden Baden-Württemberg im Herbst bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Favorite Parkhotel in Mainz vertreten. Dort treten die Sieger aus den 17 DEHOGA-Landesverbänden gegeneinander an.

Nach Angaben des Verbandes entsprechen die Anforderungen der Wettbewerbe den Abschlussprüfungen der jeweiligen Ausbildungsberufe. Im Finale standen praktische Aufgaben im Mittelpunkt. So entwickelten die angehenden Fachleute für Systemgastronomie ein Rezept samt Produktkennzeichnung, während die Kaufleute für Hotelmanagement unter anderem Aufgaben aus dem Revenue Management bearbeiten und ein Kurzvideo zum Thema Personalgewinnung erstellen mussten.

Die angehenden Köche bereiteten ein viergängiges Menü aus einem vorgegebenen Warenkorb zu. Ergänzt wurden die Wettbewerbe durch Aufgaben zur Waren- und Produkterkennung sowie Serviceprüfungen für die angehenden Restaurantfachkräfte.

Verband verweist auf stabile Ausbildungszahlen im Gastgewerbe

Am Rande der Veranstaltung äußerte sich DEHOGA-Landesvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Kauderer auch zur aktuellen Situation der Branche. Mit Blick auf politische Diskussionen über Minijobs und das Arbeitszeitgesetz sagte er: „Die aktuelle Lage und die beinahe täglich neu eintreffenden Hiobsbotschaften aus Berlin sind besorgniserregend. Aber gerade deshalb schauen wir voller Stolz auf die Leistungen unserer Auszubildenden.

Nach Angaben des Verbandes lag die Zahl der Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe in Baden-Württemberg Ende 2025 bei 6.604 und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (6.612). Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sei um 0,4 Prozent auf 2.975 gestiegen. Für den Ausbildungsbeginn im September 2026 seien in allen sieben gastgewerblichen Ausbildungsberufen weiterhin freie Ausbildungsplätze verfügbar.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.

Die Motel One Group startet mit The Cloud One Hotels erstmals in Dresden. Das frühere Revo-Hotel Townhouse Dresden a Vagabond Club am Neumarkt wird als The Cloud One Dresden-Frauenkirche mit 95 Zimmern fortgeführt.

Der Hotelverband Deutschland fordert einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu agentischen Buchungssystemen. Hotels müssten nach Auffassung des IHA ihre eigenen Preise, Verfügbarkeiten und Direktbuchungsangebote in die neuen Systeme einspeisen können.