Denkmalschutz trifft auf neues Design im Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz

| Hotellerie Hotellerie

Leonardo Hotels Central Europe hat das Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz für mehr als 5,5 Millionen Euro komplett renoviert. Nach knapp neun Monaten Renovierungszeit geht das 4-Sterne-Superior-Hotel heute in eine neue Design-Ära über. 

Das historische dreiflügelige Bauwerk aus den 50er Jahren mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Außenfassade, Lobby und Treppenhaus wurde mit einem neu interpretierten Art Déco-Stil in Einklang gebracht. Öffentliche Bereiche, Zimmer und Suiten sowie Tagungsräume erstrahlen nun im neuen Glanz. Gäste erleben das Open Lobby-Design mit direkt angrenzendem Bar- und Restaurant-Bereich, begrünten Innenhof, den Leonettes-Zimmern für die reisende Businessfrau, speziellen Event-Reihen und einem Food-Konzept, das das Mediterrane mit Levante verbindet.

Das Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz gehört mit 346 Zimmern und elf Konferenzräumen zu den größeren Business- und Tagungshotels in Berlin. Aktuell verfügen Leonardo Hotels Central Europe über fünf Hotels in der Hauptstadt. Mit dem zukünftigen Leonardo Royal Berlin Adlershof umfasst das Portfolio dann sechs Häuser mit über 1.500 Zimmern, 22 Tagungsräumen und 200 MitarbeiterInnen.

„Mit den Neuerungen im Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz und dem zukünftigen Leonardo Royal Berlin Adlershof setzen wir neue Akzente und wollen unsere Marke Leonardo Royal getreu ihrem Kernwert ´besonders bereichernd´ stärker am Markt positionieren“, so Jan Heringa, Vice President Development, Innovation, Project Management der Leonardo Hotels Central Europe.

Hoteldirektorin Daniela Degenhart, die seit acht Jahren im Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz tätig ist, freut sich auf die umfangreichen Veränderungen in ihrem Hotel und ergänzt: „Unser 4-Sterne-Superior-Haus liegt zwischen Alexanderplatz und dem Volkspark Friedrichshain und hat viel Geschichte zu erzählen. Unser Re-Design wird auffallen und nicht nur unsere Business- oder Städtereisenden, sondern auch Berliner auf eine neue Reise einladen, die das Historische mit dem Heute verbindet und sicherlich spannend zu entdecken ist.“  

Für die Neugestaltung der öffentlichen Bereiche zeichnet Madeleine Moes, CEO von Designer‘s House Interior Architects, verantwortlich. Beim aktuellen Design geht es um mehr Raum und Leichtigkeit – dem perfekten „Flow“. Dieser wird durch die flexible Verbindung von Lobby, Lounge und Bar erzielt, die offen ineinander übergehen. Hier vermitteln Naturelementen wie skulpturale Vogelschwärme und frische Pflanzen sowie Licht-Elemente und Design-Möbel eine persönliche Note – dabei wird die historische Architektur respektiert und neu inszeniert.

Das neue Food-Konzept im Sharing-Style

Im Restaurant Vitruv und in allen F&B-Outlets des Hotels bietet die Küche ein neues Food-Konzept: leicht und mediterran mit levantinischen Einflüssen bringt es bunte Farben, Düfte und exotische Aromen aus den Ländern des östlichen Mittelmeeres auf die Teller. Die Levante-Küche ist eine der ältesten und gesündesten Küchen der Welt. Gemeinsam genießen und erleben ist die Grundlage, die überwiegend regionales Gemüse, saisonale Kräuter und orientalische Gewürze im Sharing-Style präsentiert. Fleisch und Fisch sind in reduzierter Form auf der saisonal wechselnden Karte zu finden.

Für die Neugestaltung aller 346 Zimmer und Suiten war Hotel Interior Designer Andreas Neudahm zuständig. Der für die Leonardo Hotels langjährig tätige Innenarchitekt setzte hier bereits bei der Eröffnung des Hauses seine Designzeichen: „Berlin hat sich innerhalb der letzten zwölf Jahre verändert und wir mit. Das neue Zimmerdesign hat noch mehr Berlin-Flair erhalten - mit individuellen Bildern und Fotos, stilvollen Möbeln und hochwertigen Wohntextilien.“ Zudem auch smarte Technik über Streaming-Fernsehgeräte sowie Suitepads. Für die reisende Businessfrau werden hier auch die Leonettes-Zimmer angeboten, die von einer Designerin exklusiv für die Marke „Leonardo Royal“ konzipiert wurden.

„Die heutigen Leonettes gehen aus den damaligen ´womenfriendly rooms´ hervor, die wir 2009 bei der Eröffnung des Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz erstmals auf den Markt gebracht hatten“, erklärt Sandra Dreher, Vice President Sales & Marketing der Leonardo Hotels Central Europe. Die redesignten Zimmer gehen auf die Bedürfnisse der heutigen reisenden Businessfrau ein. Sie bieten warme und entspannende Farbtöne. Die Formensprache ist klar und frisch, versetzt mit femininen Elementen, die trotzdem den Geschmack vieler Gäste triff. „Hier steht Wohlbefinden nach getaner Arbeit im Vordergrund – mit übergroßen Bettdecken, zahlreichen Kissen und einer Kingsize-Matratze mit Komfort-Topper sowie stimmungsvollen Lichtinseln, wohltuenden Accessoires, leckeren Tee- und Kaffeesorten und noch viel mehr. Zudem erfüllen sie die höchsten Anforderungen an das Sicherheitsbedürfnis von Frauen, unter anderem mit diskretem Check-In und Room-Service auf Wunsch durch Leonardo-Mitarbeiterinnen.“  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.