Design-Flaggschiff: nhow London eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Pünktlich zum Jahresanfang empfängt das nhow London seine ersten Gäste. Das erste Hotel der Design & Lifestylemarke in London liegt an der City Road 250 direkt angrenzend an den Trendbezirk Shoreditch. Für das Design des nhow London zeigt sich der Architekt James Soane und sein Team vom Interior Design Studio Project Orange verantwortlich. Das Hotel umfasst insgesamt 190 Zimmer, das Restaurant “The Bell and Whistle”, eine Bar, ein Fitnessraum und drei Konferenzräume auf acht Stockwerke verteilt.

In allen Räumen treffen farbintensive Strukturen auf zeitgenössische Kunst. Der Stil vereint Punk mit High-Tech, Abbildungen früherer Monarchen werden von Graffiti begleitet. Überall im Haus greift das Design traditionelle britische Wahrzeichen auf und nutzt sie als Inspiration. So erfahren unter anderem die Royal Family, verschiedene Londoner Sehenswürdigkeiten sowie die berühmte Underground eine Neuinterpretation. Zu den auffälligsten Elementen zählen die Tische mit Reimen im Cockney-Slang im Restaurant The Bell and Whistle sowie übergroße, goldene Glockenlampen, die an die berühmten Kirchenglocken der Metropole erinnern.
 

Das Restaurant The Bell and Whistle ist eine moderne Version eines traditionellen britischen Pubs. Hier schlängelt sich eine grüne Lederbank um den gesamten Raum. Im Kontrast dazu wird die zentrale Säule von einem pixelierten Netz aus LED-Lichtern beleuchtet, das ein sich ständig veränderndes Bewegtbild erzeugt. In der Lobby befinden sich viele weitere Stücke, wie die skulpturale Big Ben-Rakete und der Butler-Roboter „Henry“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?