Design Hotels AG beschließt Rückzug von der Börse

| Hotellerie Hotellerie

Der Vorstand der Design Hotels AG nimmt das Unternehmen von der Börse. Das Führungsgremium hat beschlossen, die Beendigung der Notierung der Aktien der Design Hotels AG im Freiverkehrssegment "m:access" zu beantragen. Die Börsennotierung bedeute einen zu hohen Aufwand.

Der Vorstand der Design Hotels AG nimmt das Unternehmen von der Börse. Das Führungsgremium hat beschlossen, die Beendigung der Notiz der Aktien der Design Hotels AG im Freiverkehrssegment "m:access" zu beantragen. 
Kai Simon, PR-Direktor bei Design-Hotels, erläuterte gegenüber Tageskarte, dass die Börsennotierung der Gesellschaft eine hohen hoher Aufwand verglichen mit dem Handelsvolumen bedeute. Diese Zeit könne besser genutzt werden, um die Marke weiterzuentwickeln und die Hotels zu unterstützen. Marriott hält nach Angaben des Unternehmens 75 Prozent der Anteile an der AG

Die Design Hotels AG konzentriert sich als Beratungs-, Vermarktungs- und Positionierungsdienstleister für Inhaber geführte Hotels und kleine Hotelgruppen Die Hotelkunden haben die Möglichkeit aus einem modularen Serviceangebot die jeweils relevanten Leistungen zu wählen. Die Palette reicht von der Betreuung bei der Konzeption und dem Aufbau neuer Hotels bis zur Vermarktung bestehender Hotels, inklusive Verkauf von Übernachtungen über eigene und angeschlossene Buchungssysteme und Reservierungsplattformen. Design Hotels erwirtschaftet Umsätze durch jährliche Mitgliedsgebühren, den projektbezogenen Verkauf von Dienstleistungen sowie über Buchungskommissionen.

Als Marketingplattform repräsentiert Design Hotels eine weltweite Kollektion von über 300 Hotels in mehr als 60 Ländern. Die Mitglieder sind inhabergeführte Hotels, die durch ihre eigenständigen Interpretationen von Luxus und progressivem Design dem Gast ein authentisches Erlebnis bieten. Das Portfolio vereint die innovativsten Ideen und Konzepte der Hotellerie und garantiert globalen Nomaden Inspiration und lokalen Lifestyle auf ihren Reisen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin hat weitere Repräsentanzen und Niederlassungen in London, Barcelona, New York und Singapur.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.