Design Hotels: Blique by Nobis eröffnet in Stockholm

| Hotellerie Hotellerie

Das Blique by Nobis liegt in einer ehemaligen Lagerhalle der Marke Philips, fertig gestellt in den 1930er Jahren vom renommierten Architekten Sigurd Lewerentz, unter anderem Schöpfer funktionalistischer Meisterwerke wie dem Malmö Opera House. Für die Umgestaltung des denkmalgeschützten Gebäudes entschied sich die Nobis Gruppe für eine weitere Design-Ikone: Gert Wingårdh.

Durch die Verwendung von polierten Betonoberflächen, Stahl und freiliegenden Metallrohren sorgte Wingårdh dafür, dass die ursprüngliche Gebäudeidentität und -struktur erhalten blieb. Natürliche Materialien wie Leder, Holz und Textilien wie Samt und Wolle bringen Wärme in die urbanen Räumlichkeiten und wirken damit als Gegenpol zur industriellen Architektur.

Die 249 Zimmer und Suiten präsentieren Wingårdh´s Kombination von Stil und Funktion, und verbinden die architektonische Planung mit künstlerischer Handwerkskunst. Alle Zimmer und Studios sind zwischen 10 und 66 m2 groß und verfügen über Betten von Bed Factory und offen angelegte, individuell angefertigte Garderoben aus Metallstangen. Die 58 Studio-Suiten sind für längere Aufenthalte mit einer voll ausgestatteten Küchennische versehen und der Essbereich der Studio Executive Suite auf der obersten Etage verfügt über einen Blick auf die Stadt.

Das im Halbsouterrain gelegene Boketto Restaurant und die dazugehörige Bar, über Lobby und den Innenhof zu erreichen, bietet Gästen euroasiatische Speisen. Für den Snack gibt es eine extra Karte mit neapolitanischen Pizzen. Das Fusion-Restaurant Arc, in der obersten Etage gelegen, serviert vornehmlich skandinavische Fischgerichte und koreanische Gerichte. Passend dazu umfasst die angrenzende Bar eine umfangreiche Sake-Kollektionen.

Insgesamt verfügt das Blique by Nobis über elf Meeting- und Konferenzräume, der Food Truck im Innenhof kann zudem für private Feiern gemietet werden. Im hoteleigenen Kino mit 20 Plätzen werden regelmäßig Filmabende veranstaltet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.